#22 Die, in der niemand bettfertig ist, wenn das Bett fertig ist

Shownotes

Wie schlecht muss Gesang sein, um Schluss zu machen? Katja pflegt ihre Schlafhygiene mithilfe einer Steckdose und Sophie schuldet der Welt ein Haiku.

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00:00:00: Willst du ein Bier?

00:00:01: Nee, danke.

00:00:01: Bin zufrieden mit Kammelentil.

00:00:03: Ich bin eine kleine Schnupfnase und meine Ohren tun ein bisschen weh.

00:00:06: Ich brauche ein Wattebausch, damit ich Propolis drauf tröpfeln kann.

00:00:09: Ja,

00:00:10: oder du steckst dir halt einen halben Knoblauch rein.

00:00:12: In's Ohr.

00:00:13: Genau.

00:00:13: Und das ist der Moment, in dem wir die Podcast-Kopflöder auf immer tauschen werden.

00:00:18: Gar keine Chance.

00:00:19: Reich und Schön übersetzt sich auch immer in Reich und Gesund.

00:00:21: Deswegen wollte ich mal ein kurzes Update geben, was meine Ernährungsreise angeht.

00:00:26: Ich bin total brav mit dem Getreide.

00:00:28: Ich kriege das wirklich gut hin.

00:00:29: Ich mache eigentlich keine Ausnahmen und ziehe das durch und werde nicht belohnt von meinem Körper.

00:00:37: Jetzt, die letzten Tage waren hart.

00:00:39: Also letzte Woche war heftig und die Woche davor auch.

00:00:41: Es waren alles Wochen, wo ich auch noch das Zusatzmedikament nehmen musste, um irgendwie durchzukommen.

00:00:47: Es ist mir einfach zu regelmäßig.

00:00:48: Es ist mindestens alle zwei Wochen ... Also mindestens alle zwei Wochen habe ich mindestens ... zwei bis drei Tage Migräne.

00:00:57: Und das ist einfach nicht gut.

00:00:59: Das ist nicht schön.

00:01:00: Nicht schön für mich.

00:01:02: Und auch für meine Umwelt ist es halt auch blöd.

00:01:04: So, dann fällt immer alles flach, was irgendwie angedacht und geplant war.

00:01:09: Genau, deswegen bin ich kurz davor, dieses Getreide wieder in mein Leben reinzulassen, weil das scheint nichts zu helfen.

00:01:15: Ich bin nicht drei Monate.

00:01:16: Wie lang?

00:01:17: Oh, drei Monate kein Benefit.

00:01:18: Die Migräne bleibt irgendwie schlecht und regelmäßig.

00:01:22: Ich bin kurz vor Pizza.

00:01:45: Willst du mich eigentlich noch fragen, was für eine Karriere ich einschlagen würde, wenn die... Müsst

00:01:49: du jetzt bitte einfach mal deinen Mund halten?

00:01:51: Okay.

00:01:52: So, ich habe hier ein paar Notizen dabei.

00:01:57: Sophie, du hast mich vergangene Folge was gefragt und ich hatte keine Gelegenheit mehr zurückzufragen.

00:02:03: Und zwar, du hast mich gefragt, wenn dir Erfolg sicher wäre unter allen Umständen.

00:02:08: Welche Karriere würdest du einschlagen?

00:02:11: Opernsängerin,

00:02:17: Entschuldigung, stellen Sie die Frage fertig nochmal.

00:02:20: Ich bin bereit, die eine Million Euro Frage.

00:02:22: Frag mich nochmal.

00:02:23: Nee, jetzt ist es egal.

00:02:24: Ich wollte noch dazusagen, du hast gesagt, du warst hier sicher, dass ich das antworte, was ich geantwortet habe.

00:02:29: Und ich habe mir überlegt und ich war mir eben überhaupt nicht sicher.

00:02:32: Ich weiß, dass du leidenschaftlich gerne, ich will gar nicht sagen, Köchin bist leidenschaftlich gerne, sondern ich würde sagen, du bist leidenschaftlich gerne Gastgeberin.

00:02:39: Das stimmt, das unterschreibe ich.

00:02:41: Und ich seh

00:02:41: mich mehr als Gastgeberin als als Köchin.

00:02:44: Und ich war mir aber dann nicht sicher, ob das auch der Weg mir führt, den du dich nochmal entscheiden würdest.

00:02:49: Nee,

00:02:49: würde ich mich nicht tatsächlich.

00:02:50: Weil wenn ich die Garantie habe, dass es auf jeden Fall klappt, die erfolgreiche Karriere, dann würde ich singen, also am liebsten Opernsängerin.

00:03:01: Oder Popstar.

00:03:03: Das Ding ist nämlich das.

00:03:04: Kochen kann ich, das passt für mich so, wie ich das kann.

00:03:08: Ich weiß auch, dass, wenn ich mich wieder in die Gastronomie wagen würde, auch das funktionieren würde.

00:03:15: Ich will da aber auch nicht super erfolgreich sein, weil das ist auch eine Arbeit, also ob man jetzt ein eigenes Lokal hat oder irgendwo arbeitet in der Gastronomie.

00:03:23: Es ist ein Business, das ich gar nicht so geil finde.

00:03:25: Das ist halt viel Arbeit, wenig Ertrag.

00:03:28: Ich finde es aber auch schwierig.

00:03:30: in der Gastronomie Erfolg zu messen.

00:03:32: Du kannst sagen, ja, der Laden läuft, du verdienst viel Geld oder die Leute sind zufrieden.

00:03:37: Aber wann bist du richtig, richtig erfolgreich in der Gastronomie?

00:03:40: Ist es, wenn du keine Ahnung, Tim Meltzer-mäßig irgendeine, so eine, wie heißt das?

00:03:45: Bullet-Bude-Host, keine Ahnung.

00:03:47: Weißt du, was ich meine?

00:03:48: Genau, das stimmt.

00:03:49: Aber natürlich die Vorstellung davon, dass ich einen Stäne-Lokal betreibe, wo die Leute kommen und ich auch einfach so erfolgreich bin, dass ich nicht die Meisterarbeit dann noch leid, weißt du, wie ich meine, sondern... Dann wirst

00:03:59: du nur noch Gastgeber.

00:04:00: Genau,

00:04:00: das finde ich schon auch sehr attraktiv.

00:04:02: Da weiß ich aber, dass ich da hinkommen könnte.

00:04:05: Und deswegen denke ich, dass ich grundsätzlich in der Gastronomie zu meinem Erfolg wiederkommen kann, wenn ich bereit bin, diese Arbeit zu leisten.

00:04:11: Da brauche ich keinen Glück.

00:04:12: Dann weiß ich, dass wir zwei

00:04:16: als

00:04:16: Podcasterinnen auch noch eine brillante, wie sagt man da, eine glänzende Zukunft vor uns haben.

00:04:22: Auf diesem Weg sind wir ja schon.

00:04:24: Deswegen würde ich diesen Wunsch benutzen, um etwas zu werden, was ich definitiv in diesem Leben so nicht mehr werde.

00:04:31: Deswegen Opernsängerin.

00:04:33: Aber vielleicht solltest du der Vollständigkeit halber und der Transparenz wegen auch sagen, warum?

00:04:39: Warum?

00:04:39: Dir keine glorreiche Karriere als Sängerin bevorsteht.

00:04:44: Denn du hast die Möglichkeit, so wie die Opernsängerin, ein Gläser zum Brechen bringen.

00:04:48: Ja.

00:04:48: Bringst du mit Gesang Beziehungen zur Einsturz?

00:04:52: Meine eigene.

00:04:56: Jetzt sei mal ehrlich, sing doch mal, so wie du manchmal singst, wenn du ganz bei dir bist.

00:05:11: Meinst du das?

00:05:13: Es geht noch mehr, aber auf Knopfdruck fällt es mir ein bisschen schwer.

00:05:16: Und wie gehen Menschen in deinem Umfeld?

00:05:18: mit diesem Talent um?

00:05:20: Naja, das wird absolut nicht anerkannt.

00:05:23: Ein Ex-Partner von mir hat zu mir mal in einem, also wir haben uns getrennt und irgendwie gab es dann nochmal eine angespannte Situation, wo Sachen gesagt wurden und da wurde O-Ton zu mir gesagt, ich musste mich von mir trennen,

00:05:38: weil du immer so scheiße gesungen

00:05:39: hast.

00:05:42: Er musste sich von mir trennen, weil ich immer so scheiße gesungen habe.

00:05:46: Naja.

00:05:47: Watch me, wenn ich Opernsängerin werde.

00:05:50: Das meinst du, was der sich denken würde, wenn ich jetzt den Weg einschlage, Opernsängerin werde, weil die Karriere nicht scheitern kann?

00:05:59: Ist doch einfach nur großartig.

00:06:00: Ist doch einfach nur großartig.

00:06:01: Vielleicht würdest

00:06:02: du ein vollkommen neues Chore aufmachen.

00:06:04: Maybe.

00:06:05: Alles könnte dann passieren.

00:06:06: Und das schließt sich nämlich auch mit dem Podcast nicht aus.

00:06:09: Man kann nämlich auch eine weltberühmte Sängerin sein.

00:06:13: Und immer noch einen richtig geilen Podcastparallel machen.

00:06:16: Weißt du, das füttert sich ja gegenseitig.

00:06:19: Ich glaube, dass dieses Jahr das perfekte Jahr dafür wäre, weil... Ein sei Jahr.

00:06:24: Genau.

00:06:24: Und kannst du dich noch erinnern?

00:06:25: Ich habe ja rausgesucht, in welchem Tier das steht.

00:06:29: Ja, das Feuerpferd.

00:06:30: Genau.

00:06:30: Und ich bin mir jetzt nicht mehr sicher, das alte Jahr.

00:06:33: Keine Ahnung.

00:06:34: Meine Kollegin hat zu mir gesagt, das ist irgendwie das Jahr des Holzwurms.

00:06:38: Ich kann es sein, weiß ich jetzt auch nicht.

00:06:39: Aber

00:06:40: das neue Jahr fängt ja am siebzehnten Februar an und du sollst jetzt davor eigentlich noch alles alte loswerden und dann kannst du mit ganz viel Energie und vielen guten Chancen in dieses Jahr des Feuerpferdes starten, das ihr wirklich alles bereithält.

00:06:54: Also vielleicht ist jetzt die Gelegenheit, dass du deinen Karrierewunsch einlöst.

00:06:58: Doch noch einlöse.

00:06:59: Ich meine, du gehst jetzt jeden Montag zum Chor.

00:07:01: Ich gehe jetzt immer zum Chor ganz fleißig und singe da epische Chorgesänge.

00:07:05: Vielleicht wartet dort die Chance.

00:07:08: Allerdings muss ich auch ehrlicherweise dazu sagen, dass ich die Kapazitäten, die ich gerade habe und so geil finde, dann jetzt schon lieber in uns investiere als noch in eine zweite Karriere.

00:07:22: Weil ich hab nicht die Sicherheit, dass ich Opernsängerin werde, weißt du?

00:07:27: Die Wunschfee ist ja gar nicht gekommen.

00:07:28: Ich warte ja noch.

00:07:30: Aber hey, es kann alles passieren in diesem Jahr.

00:07:33: Anlauf nehmen, so sind wir ja dabei.

00:07:35: Und dann mit der Arschbombe in den siebzehnten Zweiten rein.

00:07:38: BOOM

00:07:39: BOOM

00:07:40: BOOM BOOM BOOM BOOM

00:07:42: BOOM BOOM BOOM

00:07:45: BOOM BOOM BOOM BOOM BOOM BOOM BOOM BOOM BOOM.

00:07:58: Und es hämmt mich aber trotzdem was, da drauf zu vertrauen, sag ich jetzt mal.

00:08:15: Und dann habe ich mir überlegt, woher kommt das?

00:08:19: Und dann war ich wieder bei dieser Sozialisierungsgeschichte.

00:08:23: Und irgendwie ist es doch in meinem Kopf drin, dass ich vor allem als Frau immer zu bin.

00:08:30: Ich bin zu jung.

00:08:32: Also jetzt zum Beispiel auch im Beruflichen.

00:08:34: Du bist erst für die Führungsposition zu jung, dann bist du zu gebärfähig, dann bist du zu alt, dann bist du zu viel Mutter, dann bist du zu laut, dann bist du zu leise, also du bist als Frau immer zu.

00:08:49: Und das ist auch irgendwie was, was mich hemmt und wo ich... auch manchmal das Gefühl habt, dass mir die Zeit davon läuft.

00:08:54: Ja, aber genau mit der Erkenntnis muss man sich hinstellen und das ist halt das, was jeder und jede nur für sich schaffen kann.

00:09:03: Und da werde ich aber auch nicht müde uns alle immer wieder stark zu machen, es zu glauben und sich nicht davon definieren zu lassen, sondern dass sich einfach gucken wo kriege ich meinen Mut her?

00:09:17: und sich das vor Augen holen zu sagen hey irgendwie das sind zwar die Gegebenheiten aber aufbrechen kann ich sie nur indem ich was verändere und mich Sachen traue und zu hoffen dass das dann strukturell alles hinterher wächst.

00:09:30: weißt du dass irgendwann es kein Thema mehr ist wie gebärfreudig man ist oder nicht?

00:09:34: das ist.

00:09:35: natürlich ist es ein bisschen eine Traumtänzerei oder auch einen relativ weit entferntes Ziel noch.

00:09:42: aber wir sind doch dran oder Ich meine, wir sind aktive Feministinnen.

00:09:46: Wir arbeiten da mit dran, dass das eventuell für unsere Töchter sich irgendwann anfühlen, anders anfühlen kann.

00:09:53: Und wenn es die große Enkeltöchter sind.

00:09:56: Da machst du mir jetzt schon die Rampe.

00:09:59: Ich hab heute was mitgebracht.

00:10:01: Und zwar lese ich ein neues Buch.

00:10:04: Wie bin ich überhaupt dazu gekommen?

00:10:05: Weil ich festgestellt habe, dass ich halt wirklich verdammt viel Fernsehglotze.

00:10:10: Ja.

00:10:11: und vor allem ganz viele Fernsehglotze auf dem Handy.

00:10:15: Und jetzt haben der Kommissario und ich schon vor ein paar Monaten Idee und Konzept dafür kommen von Herrn Pieles.

00:10:23: Okay.

00:10:24: Ich habe dem Kommissario vorgeschlagen, sage ich, du, was hältst du davon, wenn wir die Handys aus dem Schlafzimmer draußen lassen?

00:10:30: Ui,

00:10:30: smart.

00:10:31: Haben uns jetzt voll oldschoolen Wecker gekauft.

00:10:33: Aber wir lassen die Handys draußen und ich muss sagen, ich glaube, dass ich bis auf zwei Tage, das jetzt in, ich glaube, über zwei Monaten oder fast drei Monaten echt hingekriegt habe.

00:10:43: Ja, nicht schlecht.

00:10:44: Also, das hat super gut funktioniert.

00:10:47: Und ich hab festgestellt, das ist meiner Schlafhygiene wahnsinnig

00:10:50: gut tot.

00:10:50: Das kann ich mir vorstellen.

00:10:52: Aber nur kurz zum Verständnis hast du wirklich im Bett.

00:10:55: auf dem Handy Sachen angeschaut, bis du müde wirst und dann eingeschlafen.

00:10:59: Genau, ich bin mit den Kopfhörern in den Ohren eingeschlafen, in der Nacht dann irgendwann mal fast den Kopfhörer verschluckt und so.

00:11:05: Oder keine Ahnung, die Kommissarier hat mit bombardiert und am nächsten Tag auf der anderen Seite des Bettes wiedergekommen.

00:11:10: Also ganz

00:11:11: ungesund.

00:11:12: Ganz ungesund.

00:11:12: Ich finde

00:11:13: gut, dass du es gecheckt hast.

00:11:15: Und natürlich dann auch das Handy neben dem Kopf und so eingeschlafen.

00:11:20: Also, sind wir uns einig, ist eine blöde Schlafroutine, brauchen wir nicht.

00:11:23: Ist aber halt einfach antrainiert, da muss man durchbrechen.

00:11:26: Es ist auch nicht so leicht.

00:11:27: Genau.

00:11:27: Das klingt

00:11:27: aber super, super easy, das zu durchbrechen.

00:11:31: Also, das Handy draußen zu lassen.

00:11:33: So.

00:11:33: Ach so, jetzt bleibst du beim

00:11:34: Handy.

00:11:38: Und seitdem schlafe ich im Wohnzimmer.

00:11:42: Ich war seit zwei Monaten, bis auf zwei Tage war ich nicht mehr im Schlafzimmer.

00:11:47: Katja, jetzt kriegst du eine Rüge.

00:11:50: Nee, jetzt warte.

00:11:55: Und an und für sich hat das total gut funktioniert und dann kam der Winter.

00:12:00: Und jetzt habe ich bei mir in der Wohnung das Problem, dass ich mit Strom heize.

00:12:04: Also wir haben so Infrarotheizkörper und die drehste halt auf wie so ein Heizlüfter und dann arbeiten die Vollgas und dann ist es wohlig warm und alles super.

00:12:13: Und ansonsten ist es halt im Schlafzimmer, machen wir das nicht, ist es halt sehr kalt.

00:12:18: Jetzt habe ich aber auch das Problem, dass ich ja perfektioniert habe, Fernsehzuschlafen.

00:12:22: Ich liebe es ja beim Fernsehschauen einzuschlafen.

00:12:25: Und dann, wenn der Kommissarion eine spannende Serie hat am Wochenende, dann kann der auch wie mit Streichhölzern zwischen den Augen bis um drei Uhr morgens Fernsehschauen.

00:12:33: Und ich habe meinen besten Schlaf einfach schon seit dreieinhalb Stunden neben ihm.

00:12:37: Ich bin aber dann in der Früh immer sehr, sehr früh wach.

00:12:40: Das heißt, ich kann dann das nachschauen.

00:12:42: was ich verschlafen habe, damit wir dann später zusammen wieder weiterschauen können.

00:12:45: Also es hat alles Methodik.

00:12:48: Das ist ein ideotinnensicheres System, wirklich.

00:12:52: Total,

00:12:52: oder?

00:12:52: Großartig, gefällt mir.

00:12:54: So, und jetzt ist es dann so, ich schlafe ein beim Fernsehschauen, irgendwann springt dann der Kommissario auf, also eigentlich steht er vollkommen normal auf und sagt... Ich mach mich jetzt Bett fertig, ich geh ins Bord und geh dann ins Bett.

00:13:05: Und er sagt es sehr vorsichtig, weil ich es hasse, beim Fernsehschlafen geweckt zu werden.

00:13:10: Ehrlich, ich hasse das.

00:13:12: Und ich bin manchmal richtig, richtig gnatschig.

00:13:14: Okay.

00:13:15: Ist es dir lieber, dass er einfach geht, ohne was zu sein?

00:13:18: Nein, auch nicht.

00:13:19: Ich wollte

00:13:20: grad sagen, weil das ist das.

00:13:22: Was ich hasse, wenn ich auf der Couch einschlafe und dann wär ich wach und... Du

00:13:26: wurdest vergessen.

00:13:27: Ja.

00:13:27: Das

00:13:28: ist wie vergessen werden, ja?

00:13:29: Und das

00:13:29: ist bei uns einmal passiert, da hat er mich nicht wach gekriegt.

00:13:32: Und irgendwann um fünf Uhr morgens, als ich auf bin, da leid ich bin, Wut entbrannt darüber, mich laut ins

00:13:38: Bett gelegt.

00:13:39: Ach, da bist du ja.

00:13:40: Warum bin ich

00:13:40: auf der Krautsche?

00:13:42: Ich hab den nicht mal gekriegt.

00:13:43: Ja, vergessen werden, es ist ein blödes Gefühl.

00:13:46: Wir waren in Jesolo im Urlaub.

00:13:48: Ich, ein kleines Kind im Buggy, im Kinderwagen.

00:13:51: Meine Eltern ... Am Abend in die Fußgängerzone von Warnennade.

00:13:55: Und dann haben sie sich irgendwie getrennt, also nicht getrennt, haben sie sich erst ein paar Jahre später, vielleicht war es auch nur ein Monat später, keine Ahnung.

00:14:03: Aber in diesem Moment, sie sind halt mal kurz getrennt, der Wege gegangen.

00:14:06: So, und trafen sich wieder im Hotel.

00:14:09: Und mein Vater sagt, ja, schläft die Katte oben im Zimmer.

00:14:12: Und meine Mutter sagt, hey, nein, du hast sie durch.

00:14:15: Ach, du heilige Monika.

00:14:18: Hey und dann?

00:14:19: Wo warst du?

00:14:20: Ja, ich wurde im Schmuck geschäft.

00:14:22: Vergessen, schlafend im Buggy.

00:14:24: Andere Gästinnen aus dem Hotel haben gesehen, dass ich da als Kind schlafe.

00:14:29: Oh nein.

00:14:30: Weit und breit keine Eltern sind und haben mich mal auf Verdacht mit ins Hotel gefragt.

00:14:34: Nicht

00:14:34: dein Ernst, ist das

00:14:35: geil.

00:14:35: Ich habe währenddessen geschlafen.

00:14:37: Aber so ist es mir gegangen, ich hätte eine wirklich coole Italienerin werden können.

00:14:42: Ja, vielleicht wärst du davon diesem Schmuckgeschäft adoptiert worden werden und wärst heute adoptiert worden.

00:14:47: Oder vom Hotel.

00:14:48: Oder wärst heute die, keine Ahnung, die Swarovski Katja oder halt die...

00:14:52: Oder vom Hotel, dann wäre ich heute die Sayonara Katja in der ersten Reihe Adria.

00:14:58: Stell dir vor.

00:14:59: Das

00:14:59: hätte so dein Leben hätte so schön sein können.

00:15:00: Schon,

00:15:01: oder?

00:15:02: Na ja, aber zurück auf jeden Fall zu meinem Dilemma.

00:15:06: Jetzt, wenn der Kommissario aufsteht und sagt, er macht sich jetzt bettfertig, habt ihr da auch so eine Formulierung?

00:15:14: Nee.

00:15:15: Ich denke mir, mal bettfertig ist eigentlich kein offizielles Wort.

00:15:17: Doch, also bettfertig kenne ich, weil das ist schon ein Wort, das es fix gibt, weil das kenne ich von zu Hause, aber schon auch eher in so einem kindlichen Kontext.

00:15:25: Jetzt machen wir euch mal bettfertig oder jetzt machst du dich mal bettfertig, aber ja, das funktioniert.

00:15:31: Ich überlege gerade, wie es hier ist.

00:15:33: Eigentlich ist es meistens so, dass der Boyfriend dann beschließt, dass er jetzt müde genug ist und ich schon seit einer Weile ratze.

00:15:40: Also gleiches

00:15:41: Bild, ja?

00:15:41: Und dann sagt er, Ich geh jetzt ins Bett.

00:15:46: Aber schon nicht.

00:15:46: Er polgt sich runter und sagt, hey, ich geh jetzt ins Bett.

00:15:49: Ich glaube

00:15:49: auch, dass der Kommissarier das immer total nett sagt.

00:15:52: Aber für mich fühlt sich das an, wie wenn er, wie von der Tarantel gestochen hochspringt, wahnsinnig laut spricht, weil es mich dann so erschreckt.

00:15:59: Ja, ich verstehe dich total.

00:16:01: Ich denke mir jedes Mal, wenn er sagt, ich geh jetzt ins Bett, denke ich mir, ja.

00:16:05: Und ich ... Ich hab doch hier geschlafen, damit du nicht alleine Fernsehen gucken musst.

00:16:12: Du kannst doch nicht jetzt nur sagen, ich gehe ins Bett.

00:16:14: Du musst doch sagen, hey, lass uns ins Bett gehen.

00:16:16: Oder, hey, komm, ich putze schnell deine Zähne und bring nicht ins Bett.

00:16:20: Irgendwas anderes außer ... Ich gehe jetzt ins Bett.

00:16:23: Also, da fühle ich mich immer ausgeschlossen.

00:16:25: Schon, oder?

00:16:26: Ja, das ist so blöd, weil das ist so kleinteilig.

00:16:28: Aber jedes Mal, wenn er sagt, ich gehe jetzt ins Bett, denke ich mir eher, okay cool.

00:16:32: Und ich habe ja auch immer den Nachteil, weil ich wach hier dann auf und ich brauche hier dann Zeit, irgendwie wach zu werden.

00:16:39: In meinem Empfinden dauert es dreißig Sekunden.

00:16:42: Tatsache

00:16:43: ist aber... Meine dreißig Sekunden sind mindestens dreieinhalb Minuten elektrische Zahnbürste, Gesichtwaschen, Pinkeln gehen, Schlafanzug anziehen, noch kurz Wecker stellen, Licht ausmachen und im absoluten Tiefschlaf verfallen beim Kommissario.

00:17:01: Ja.

00:17:02: In dieser Zeit, während ich aber versuche, mich dann aufzuroffen, schlafe ich schon wieder ein.

00:17:06: Okay.

00:17:06: So, und dann habe ich die magische Zeit.

00:17:08: Dreiundzwanzig Uhr mit der Nacht.

00:17:10: Okay.

00:17:12: Da wache ich dann auf.

00:17:14: Und da habe ich ein Dilemma.

00:17:15: Jetzt sind wir wieder beim Winter und bei der Heizsituation.

00:17:18: Jetzt habe mir das Christkind eine Heizdecke gebracht, die ich auch noch habe, auf der Couch.

00:17:23: schön zum Lieben.

00:17:24: Super, gell?

00:17:24: Ich bin

00:17:25: voll neidisch, so wie beim letzten Mal im Neidisch.

00:17:28: Ich gönne es dir voll, aber ich kann es auch voll gut haben.

00:17:31: Das ist wirklich fantastisch, muss ich sagen.

00:17:33: Sieht die

00:17:33: Sexy aus.

00:17:35: Sie ist dunkelblauer, plüsch und hat halt so ein Kabel.

00:17:39: Und steckt in der Steckdose?

00:17:41: Ja, steckt in der Steckdose.

00:17:45: Der Fortschritt, die Wissenschaft.

00:17:48: Dann habe ich natürlich das Problem, dass um die drei und zwanzig Uhr der Mitternacht wieder alles von vorne los geht.

00:17:53: Ja.

00:17:54: Die warme, wohlige Schlafsituation, aber das Bett ist ein bisschen entfernt.

00:17:59: Wir haben so eine hufeisenförmige Wohnung.

00:18:01: Ich muss ja einmal quasi komplett durch die ganze Wohnung gehen.

00:18:04: Jetzt durch das Strom heizen, heiz ich aber nur punktuell.

00:18:08: Das heißt, ich komme.

00:18:12: vom subtropischen Klima in die Arktis.

00:18:15: Im Gang?

00:18:16: Ja.

00:18:16: Dann wirklich

00:18:18: in die komplette Arktis auf dem Fliesenboden im Bad.

00:18:24: Dann kommt dazu, dass ich natürlich vorher vergessen habe, mich vor dem Fernsehschlaf ein Bett fertig zu machen.

00:18:28: Das heißt, ich muss meine Kontaktlinsen rauspulen, dann schminke ich mich ab mit kalten Wasser und Waschgel.

00:18:36: So, was passiert?

00:18:37: Ich bin hell

00:18:38: wach.

00:18:38: Also musst du wieder auf die Couch.

00:18:40: Also

00:18:40: kann ich wieder auf die Couch und schauen wie der Fernsehen.

00:18:44: So, was passiert dann?

00:18:45: Ich schlafe wieder ein.

00:18:46: Dann warte ich um drei Uhr auf.

00:18:49: Dann habe ich wieder das Problem, dass ich natürlich währenddessen die Heizdecke wieder reaktiviert habe.

00:18:54: So, jetzt muss ich nicht mehr ganz so weit gehen.

00:18:57: So ein Zähner geputzt habe ich natürlich dann auch noch.

00:19:00: Also das heißt, es ist auch eine Situation, wo ich wirklich, also ja fast so wie wenn ich frühmorgens Fertig wäre in die Arbeit zu gehen.

00:19:07: Am

00:19:08: Gottes Willen, ja.

00:19:09: Ja,

00:19:09: also vollkommen auf den auf den Kopf gestellten Tag.

00:19:12: Alles verdient.

00:19:13: In der Nacht, ja.

00:19:14: Absurd down.

00:19:17: Also dann ist es drei Uhr morgens und dann hoppel ich dann rüber ins Bett.

00:19:23: Und dann schlafe ich eh ein.

00:19:26: Und das ist mir jetzt immer immer wieder passiert.

00:19:30: Und zwar vergangene Woche.

00:19:32: Fünf Tage die Woche und ich hatte eine richtig schlechte Schlafhygiene.

00:19:36: Also ich habe richtig gemerkt, wie ich wütend war auf mich selbst.

00:19:39: Und dann habe ich mir gedacht, wie kann ich aus diesem Teufelskreis aussteigen?

00:19:45: Jetzt wurde eine alte Regel der zweitausender Jahre bei mir zu Hause am Samstagabend reaktiviert.

00:19:50: Bevor ich mich auf die Couch setze, muss ich mich betfertigt machen.

00:19:55: Man muss das Reglement sein, dann hilft es nicht anders.

00:20:00: Ansonsten darf Wetten das nicht anfangen.

00:20:03: In dieser Logik.

00:20:04: Mit der Stimme von der Mama.

00:20:07: Nein, das kann man uns auch selber sagen.

00:20:08: Ja, ja, ja, ja.

00:20:09: Ja, doch schon.

00:20:10: Ich

00:20:10: habe dieses

00:20:11: älterlich drohende in meinem Hinterkopf.

00:20:13: Ja,

00:20:13: und schade, dass es sich älterlich drohend anfühlt.

00:20:16: Aber eigentlich ist es ja eher dieses, diese Stimme, die weiß es einfach ein bisschen besser.

00:20:20: Und es sind die Mutterstimmen, die Mama Stimmen oder auch die Papa Stimmen.

00:20:24: Gleichenteils dieses... Machst du dich erst bettfertig?

00:20:28: Es ist smarter.

00:20:29: Es ist einfach so, ja?

00:20:30: Wir müssen darauf vertrauen.

00:20:31: Es darf unsere Stimme sein.

00:20:33: Aber

00:20:33: nächste Partsituation, Sophie.

00:20:35: Jetzt

00:20:35: bin ich fertig gemacht.

00:20:36: Es ist acht zu fünfzig.

00:20:40: Jetzt habe ich aber dann eine Partsituation.

00:20:43: Also, ich bin jetzt gezähneputzt, bettfertig auf der Couch.

00:20:46: Es ist früh am Abend.

00:20:49: Und dann willst du aber gern was snacken beim Fernsehschauen.

00:20:51: Aber

00:20:52: du hast die Zähne schon geburtset.

00:20:55: Es ist ein Dilemma, es ist ein Teufelskreis.

00:21:00: Wie wichtig ist es für dich, snacken beim Fernsehschauen?

00:21:03: Es geht dann eh, ich tauch mich dann drüber.

00:21:05: Also

00:21:07: das funktioniert schon, aber trotzdem alles in allem einfach eine blöde Situation und deshalb habe ich mir jetzt eine neue Routine überlegt.

00:21:15: So und zwar also die Heizdecke.

00:21:17: ist ins Schlafzimmer gezogen auf meiner Bettseite.

00:21:22: Das heißt, es ist wie in eine wohligwarme Badewanne zu steigen.

00:21:25: Das ist geil.

00:21:26: Und Kalbraum, die warme Decke.

00:21:28: Genau,

00:21:29: das heißt, meine Lust ins Bett schlafen zu gehen ist eine Milliarde mal höher als zuvor.

00:21:37: Smart, smart, move.

00:21:38: Ich mache mich vorher bettfertig.

00:21:41: Ich lasse möglicherweise den Kommissario das Fernsehprogramm bestimmen und dattel einfach nebenbei am Handy.

00:21:47: Wenn der Kommissario sagt, er macht sich jetzt bettfertigt, er geht ins Bett, dann habe ich auch nicht mehr die Drucksituation, dass ich immer die Letzte bin, sondern ich gehe schon voraus, weil ich bin ja schon bettfertigt.

00:21:57: Dann bin ich aber noch wach, weil er geht eher früh schlafen.

00:22:03: Dann liegen wir im Bett und dann Lese ich.

00:22:06: Ah,

00:22:07: du hast dein Zeitfenster kreiert und gefunden oder andersrum.

00:22:11: Eines von beiden.

00:22:12: Nice, okay.

00:22:13: Und so komme ich jetzt auch endlich wieder dazu, wo ich ursprünglich ja mal wieder hin wollte.

00:22:18: Und zwar lesen zum Einschlafen.

00:22:21: Und ich lese

00:22:21: aber wegen des beruflichen Kontextes wahnsinnig viel den ganzen Tag, dass ich es oft auch mir nicht mehr reingepallert gekriegt habe.

00:22:29: Dachte

00:22:30: ich, weil ich so Handy verseucht war und so Glotze verseucht.

00:22:32: Jetzt habe ich aber festgestellt, dass ich auch viel besser schlafe, wenn ich lese.

00:22:36: Geil.

00:22:37: So, jetzt habe ich erst schon mal ein Buch fertig gelesen, das ich seit Ewigkeiten angelesen hatte.

00:22:41: Wollt schön.

00:22:41: Das war ein schönes Gefühl, endlich mal wieder fertig zu lesen, abgehakt, weg damit.

00:22:46: Adele.

00:22:46: Ja.

00:22:47: Jetzt kann ich schon sagen, ich habe mir jetzt vorgenommen, ich möchte dieses Jahr zwölf Bücher lesen.

00:22:54: Jeden Monat eins.

00:22:55: Da würde ich glaube ich mitmachen.

00:22:57: Ja, mach mit, steig ein.

00:22:58: Ja.

00:22:59: Jetzt habe ich ja quasi Den Jänner schon erfüllt.

00:23:02: Den hast du erfüllt, ja.

00:23:03: Super.

00:23:04: Stimmt,

00:23:04: cool.

00:23:05: Muss ja keiner... Also, müssen wir ja nicht... Bedenken, dass ich das halt schon zwei tausend vierundzwanzig angefangen

00:23:11: habe.

00:23:11: Ja, ja.

00:23:12: Egal.

00:23:12: Beendet hast du es im Januar.

00:23:14: Genau.

00:23:15: Was war das denn für ein Buch?

00:23:15: Willst du das teilen?

00:23:17: Ah, das

00:23:17: waren, da ging es um Frauen im Arbeitskontext und ja.

00:23:22: Ich bin generell irgendwie die letzten Jahre immer mehr zu feministischer, auch Sachbuch-Literatur gekommen.

00:23:29: Ach, tatsächlich.

00:23:30: Als Sachbüchern habe ich mich noch nicht so warm gelesen.

00:23:32: Ich habe irgendwie schon lange nicht mehr so einen So ein Roman zwischen den Finger bekommen, auf den ich richtig Bock habe.

00:23:40: Ach,

00:23:41: lustig.

00:23:41: Also ich lese Sachbühne, wenn es mich hin, also keine Ahnung.

00:23:47: Aber ich würde jetzt nicht sagen, dass ich... Gern Sachbücher lese.

00:23:50: Ich bin die absolute Roman-Vanagerin.

00:23:54: Ich lese gerne Geschichten.

00:23:56: Mache

00:23:56: ich auch voll gerne.

00:23:57: Aber ich brauche mal wieder eins, das mich wieder so reinzieht, weißt du?

00:24:01: Weil bei Büchern ist es immer so, ich muss total relating können.

00:24:04: Und ich habe ja auch bisschen...

00:24:05: Ist das für dich eine Prämisse, um das lesen zu können?

00:24:08: Nein, also ich kann jetzt schon in Krimi in Schweden lesen, wo es um irgendeinen Serienmörder geht.

00:24:12: Natürlich, da kann

00:24:13: ich jetzt

00:24:13: auch nicht unbedingt Zepsterin finden.

00:24:15: Nee,

00:24:15: aber musst du mit der Kommissarin dann wahren?

00:24:19: oder wie meinst du das?

00:24:20: Ich

00:24:20: brauche schon eine gewisse Sympathie für die Charaktere oder es darf auch eine ausgeprägte Antipathie sein, aber es muss eine Beziehung sein.

00:24:27: Und ich habe zum Beispiel so einen ganzen komischen Splien und ich hoffe, dass ich davon jetzt niemand verletzt fühle, weil das einfach nur mein privat persönliches Empfinden irgendwie ist.

00:24:38: Und das war immer schon so, ich kann Zum Beispiel auch manche Bücher nicht lesen, die zum Beispiel weiter Südlicher als Rom spielen.

00:24:47: Wieso?

00:24:48: Ich weiß nicht.

00:24:50: Ich werd mit der Kulisse nicht warm.

00:24:52: Hey, aber guckst du dann...

00:24:53: Großbritannien geht gut, Skandinavien geht

00:24:55: gut.

00:24:56: Du bist doch so eine Urknudel, ganz ehrlich.

00:24:59: Schuckst

00:24:59: du dann... Skandinavien wird schon schwierig.

00:25:00: Und was ist, wenn ich dir einen Buch schenke und nicht darauf achte?

00:25:03: Und USA

00:25:03: zum Beispiel geht auch gut.

00:25:06: Du bist so bekloppt.

00:25:09: Das ist wirklich bekloppt.

00:25:11: Ja, ich weiß nicht.

00:25:11: Also irgendwie da tue ich

00:25:13: mich ganz schwer.

00:25:13: Was ist denn das für eine Umgebung?

00:25:15: Das ist doch weitaus östlicher als Ruhe.

00:25:17: Ich weiß auch

00:25:18: nicht.

00:25:20: Okay.

00:25:21: Ich kann es nicht erklären.

00:25:23: Ich kann es überhaupt nicht fair begründen.

00:25:25: Nein, nein,

00:25:26: nein.

00:25:26: Ich finde das extrem amisierend.

00:25:28: Also sehr amisant, finde ich das.

00:25:29: Das finde ich cool.

00:25:30: Ja, gut, mach weiter.

00:25:31: Deswegen lese ich die Sachbücher.

00:25:33: Versteht das schon?

00:25:34: Da kommen so nicht in territoriale Gefährlichkeiten.

00:25:37: Es geht so in Ordnung.

00:25:42: Auf jeden

00:25:42: Fall will ich sagen, ich habe jetzt seit ein paar Tagen, also seitdem die Heizdecke ins Schlafzimmer gezogen ist, bin ich wieder lieber im Schlafzimmer.

00:25:52: Seitdem schlafe ich auch wieder lieber im Bett, so wollte ich sagen.

00:26:00: Und ich habe das Lesen wieder für mich entdeckt.

00:26:02: Und ich habe mein Buch mitgebracht, das ich angefangen habe zu lesen.

00:26:06: Und es ist von Tara Luise Wittwer.

00:26:10: Ah, ich liebe sie.

00:26:11: Was Tara

00:26:11: sei GT.

00:26:13: Ich würde sagen, das ist ein Sachbuch.

00:26:15: Ja, wahrscheinlich ist das schon in die Kategorie, ich weiß gar nicht, wo sie es selber kategorisiert.

00:26:21: Aber die hat ihr

00:26:21: bis jetzt nur gesagt.

00:26:22: Die Richtung

00:26:22: Sachbuch gesteckt.

00:26:24: Genau.

00:26:24: Es heißt, nehmen Sie das Töchter.

00:26:26: Drei Tausend Jahre zwischen Female, Rage und Zusammenhalt.

00:26:30: Und meine liebe Freundin Marie hat mir das geschenkt.

00:26:35: Und zwar ohne Anlass.

00:26:36: Sie hat einfach gesagt, ich glaube, das ist ein Buch, das solltest du haben und das willst du gern.

00:26:39: Das finde ich cool.

00:26:40: So.

00:26:41: Und jetzt habe ich da drin gelesen und habe was gefunden, wo ich mir gedacht habe, das muss ich dir vorlesen.

00:26:46: Yes,

00:26:46: hau raus.

00:26:48: Und du erinnerst dich vielleicht an eine der ersten Folgen.

00:26:50: reich, aber schön, als wir darüber gesprochen haben.

00:26:54: Ich habe ... ... vierundreißig Jahre.

00:26:57: Ich möchte dir was anderes vorschlagen.

00:26:59: Okay, genau raus.

00:27:01: Inspiration von Frau Witwer.

00:27:04: Sie schreibt da über ... ... Hexenverbrennungen und so weiter, ja?

00:27:08: Mhm.

00:27:09: So.

00:27:11: Bla, bla, bla, bla.

00:27:12: gab es beispielsweise allein zwischen fifteenhundertsiebene und achtzig und fünfzehnhundertdreiundneunzig einen derart gewaltigen Vernichtungsfeldzug in der Nähe von Trier, das innerhalb von zweiundzwanzig Dörfern jeweils nur eine Frau in zwei Dörfern übrig blieb.

00:27:27: Dreihundertsechzig Frauen wurden verbrannt, ganze Blutlinien ausgelöscht.

00:27:33: Wenn wir sagen, dass man grob mit fünfundzwanzig Jahren ein Kind bekommt, können wir die Vergangenheit in Müttern berechnen.

00:27:39: Das heißt also, dass in einhundert Jahren vier Mütter geboren werden.

00:27:43: In ein tausend Jahren sind das vierzig Mütter in zwei tausend Jahren achtzig Mütter.

00:27:48: Wir schreiben das Jahr zwei tausend fünfundzwanzig.

00:27:50: Das heißt, vor einhundertzig Müttern haben wir mit den Zeitzählungen angefangen, wie wir sie kennen.

00:27:57: Einhundertzig, das ist nichts.

00:27:59: Die angeblich letzte Hexe wurde im Jahr siebzehntzebenundsechzig in Bayern hingerichtet.

00:28:04: Ihr Name war Veronika Tsirichin.

00:28:07: Weil sie so jung war, war die letzte Gnade für sie, dass sie erst geköpft und dann verbrannt wurde.

00:28:12: Veronica war fünfzehn.

00:28:14: Veronica ist vor zehn Müttern gestorben.

00:28:17: Zehn Frauen vor mir.

00:28:19: Wir könnten anfangen, in Frauen zu rechnen.

00:28:21: Das

00:28:21: fände ich geil, das übernehme ich.

00:28:23: Tara Luise Witt war alter Schwede, die ist so smart.

00:28:28: Ich würde so gerne mal mit der Kaffee trinken gehen.

00:28:30: Die würde niemals mit uns Kaffee trinken gehen.

00:28:33: Also, ich nehme jetzt gleich mal, wie frech von mir.

00:28:36: Ich will das gerne, aber mit uns macht sie es nicht.

00:28:39: Nein, ich glaube, dass die überhaupt keine Interesse hat, Menschen zu treffen, die sie nicht kennt.

00:28:44: Die wissen ja auch in ihrem ... Nee, jetzt tue ich hier vielleicht voll unrecht, aber ... Ich bin ein großer Fan von Tara Luise Wittwer.

00:28:52: Und dann auch bekannt als Tara sagt?

00:28:54: Ja, genau.

00:28:55: Was Tara sagt, dann macht sie doch immer... Das ist doch so witzig, dass manche Leute sie ansprechen und sagen, was Tarasa GT.

00:29:04: Die denken, sie heißt, was Tarasa GT.

00:29:06: Was?

00:29:08: Was Tara sagt.

00:29:11: Und dann denken die, was Tara sagt.

00:29:14: So wurde sie schon mal angesprochen.

00:29:15: Man kann es sich vorstellen.

00:29:17: Aber die Frau ist mir ... Mann ey, die würde ich gern mal kennenlernen.

00:29:21: Wir müssen endlich berühmt werden, damit ich mal mit ihr unterhalten kann.

00:29:25: Ja, Entschuldigung.

00:29:26: Wir lassen uns den Müttern rechnen.

00:29:27: Wie viele Mütter bin ich denn dann?

00:29:29: Vier Mütter in hundert Jahren.

00:29:30: Vier Mütter in hundert Jahren.

00:29:32: Alter, guck mal, ich bin erst mal eine Mutter alt.

00:29:36: Meine Mutter, mit ein paar zerquetschte.

00:29:39: Ähm, Katja.

00:29:41: Also, wenn die Folge rauskommt, dann bin ich schon dort gewesen.

00:29:45: Ähm, und zwar gehe ich wohin.

00:29:49: Und ich weiß schon, ich weiß schon genau, wenn ich davon zurückkomme und dir davon erzähle, sage ich so was wie,

00:29:56: ich würde das auch

00:29:57: voll gern mal machen.

00:29:59: Hä?

00:30:00: Check ich nicht.

00:30:01: Ja.

00:30:02: Ich gehe zu einem ... Poetry Slam.

00:30:06: Cool?

00:30:07: Ja, voll

00:30:07: cool.

00:30:07: Machst du damit?

00:30:08: Nee, eben nicht.

00:30:09: Ach so, das hab ich

00:30:11: jetzt gecheckt.

00:30:13: Genau.

00:30:14: Und zwar... Hier bei

00:30:14: uns?

00:30:16: In der Nachbarstadt quasi, auf der bayerischen Seite, findet ein Poetry Slam statt.

00:30:23: Und ich war schon ewig lang... Hast du das mal... Hast du das selber mal gemacht?

00:30:28: Poetry

00:30:28: Slam, oder?

00:30:29: Nein, ich hab nicht die Poetry Slam.

00:30:31: Poetry Slam, so.

00:30:33: Geh Poetry slammed.

00:30:36: Poetry geslampt.

00:30:38: Aber ich hatte mal ein Tinder-Date.

00:30:43: Wo sind wir gelandet?

00:30:44: Mit

00:30:45: dem Poetry-Slammer.

00:30:46: Okay.

00:30:46: Und was hat das gemerkt während dem Date?

00:30:50: Hat er irgendwie...

00:30:52: Wir haben schon da viel darüber gesprochen und er hat da viel erzählt.

00:30:56: Ja, ich würde sagen wahrscheinlich war das so ein gutes Mittelfeld.

00:31:00: Okay.

00:31:01: Ist was aus ihm geworden?

00:31:04: weiß ich nicht, ich glaube nicht.

00:31:06: Aber das, was mir wahnsinnig negativ aufgefallen ist, der hatte immer zu mir gesagt, Halsmaul.

00:31:13: Und zwar...

00:31:14: Das passiert mir manchmal, dass ich Halsmaul aus so einer Euphorie raus, oder aus so einem...

00:31:21: Nee, aber der hat so gelacht und dann so gescheitert.

00:31:25: Halsmaul.

00:31:26: und ich dachte mir, Hä?

00:31:27: Und dann hat er das zwei oder dreimal gesagt und dann... Habe ich ihn irgendwie mal drauf angesprochen und dann war er ganz irritiert.

00:31:35: Weil

00:31:35: er das als rekorisches

00:31:36: Mittel

00:31:37: ist.

00:31:37: Es ist ihn selbst nicht aufgefallen.

00:31:39: Und er hat immer gesagt, halt's Maul.

00:31:41: Und dann dachte ich mir, das wird nichts mit uns.

00:31:44: Oder

00:31:45: du hältst das Maul.

00:31:47: Das wird nichts mit uns.

00:31:48: Also erstens, weil es mich verstört hat, immer wieder diese Phrase zu verwenden.

00:31:54: Aber auch weil ich mir gedacht habe, Mein lieber Herr, da bist du bei mir in der falschen Stelle.

00:31:59: Ja gut, dass du das sagst.

00:32:00: Mir passiert hauptsächlich wenn ich bedrunken bin, dann fange ich an so vulgaert zu reden und auch so... Als Maul, als die Fressel, so zu grob einfach.

00:32:11: Aber das ist so grob.

00:32:12: Also das passiert mir ganz viel, wenn ich in den Dialekt verfalle.

00:32:16: Wenn ich sehr in Spirisch-Dialektale verfalle, dann merke ich aber auch, dass ich zum Beispiel ganz viele Redewendungen oder auch Sprichwörter habe, die ich eigentlich gut und gern verwende, aber viele einfach auch nicht gut gealtert sind.

00:32:33: Echt?

00:32:33: Oder man bei vielen einfach klüger geworden ist.

00:32:37: Und ich versuche

00:32:40: kürzlich, ich wollte sagen, wenn du was machst bis zum Abwinken, dann sagt man Bayern auch, das mache ich bis zur Vergassung.

00:32:50: Ja gut, das geht

00:32:50: ja nicht.

00:32:51: Was ich

00:32:51: dann in dem Moment, ich wollte es gerade, und dann denke ich mir, nee, das ist eigentlich was, das möchte ich nicht mehr in meinem Sprachgebrauch haben.

00:32:57: Das sollte man auch nicht, also auf gar keinen Fall, schockt mich gerade voll an, stimmt, ich kenne die, diese Redewinnung, ist mir aber Gott sei Dank, schon seit einer ganzen Weile nicht mehr untergekommen.

00:33:07: Tatsache stimmt.

00:33:08: Ja, und das ist so was, das hat man halt früher irgendwie ganz mal gesagt und als Kind nimmst du das halt dann auch irgendwie so natürlich in deinen Reparatoren.

00:33:15: Ja, dann reflektierst du ja nicht

00:33:17: in deine Reparatoren.

00:33:18: oder erkennst du ja vielleicht auch den Hintergrund gar nicht, dass man einfach leichtfertig so Dinge sagt und das muss

00:33:27: ja gar nicht

00:33:27: böse und bewusst sein.

00:33:28: Nee,

00:33:28: nee, nee, aber immer spannend, wie sich Sprache verändert, weil die Welt sich verändert.

00:33:33: und braucht mir nicht noch irgendein Hans Jürgen erzählen, dass es wurscht ist, ob man gendert oder nicht.

00:33:39: Also jeder soll das tun und lassen, wie er möchte.

00:33:42: Ich will ja ja gar nicht irgendwie mit dem Wort muss ... irgendwie da hausieren gehen.

00:33:49: Und wer das nicht möchte, muss das nicht tun.

00:33:53: Aber mir braucht niemand erzählen, dass das nicht etwas bewirkt.

00:33:56: So.

00:33:57: Sprache.

00:33:58: Einfach.

00:33:58: Sprachwirtschaft, Bewusstsein natürlich.

00:33:59: Ja, voll.

00:34:00: Natürlich.

00:34:01: Deswegen finde ich Poetry Slams auch so cool, weil du kannst es so in alle Richtungen benutzen oder machen und du hast halt die Bühne.

00:34:06: Und ich bin selber vor vielen Jahren mal auf einer Bühne gestanden, auf einer offenen Bühne, wo man so Time Slots von sieben Minuten bekommen hat und machen durfte, was man wollte.

00:34:18: Und da habe ich mich hingestellt und habe die Geschichte erzählt, wie es zu dem Namen meines Café Houses ist.

00:34:26: kam, das hieß das Rabenstein und das wurde ich sehr, sehr oft gefragt in der Zeit, nachdem ich das eben frisch aufgesperrt habe.

00:34:33: und dann bin ich in diese offene Bühne, wo die ganze Stadt zusammen kam und habe eben auf meine Art und Weise diese Geschichte erzählt, wie es zu dem Namen kam.

00:34:46: und das habe ich dann, eine Freundin hat das tatsächlich sogar gefilmt und als ich es angeguckt habe, habe ich mir gedacht, hey!

00:34:52: crazy, das hat doch so richtig was, das hatte was Rhythmisches und wie ich das vorgetragen habe und so.

00:34:58: und dann habe ich das nie

00:34:58: wieder gemacht.

00:34:59: und jetzt eben gehe ich wieder zu einem Event Poetry Slam und bin total gespannt wie Ja, was das kitzelt in meinem Kopf und was das für eine Lust weckt, weil ich immer begeistert bin, Leute, die sich zum einen auf eine Bühne stellen und die sich irgendwie decidiert mit Sprache auseinandersetzen.

00:35:20: Das hat immer einen Riesenreiz für mich.

00:35:22: Und auch zu gucken, welchem Thema wird sich gewidmet.

00:35:27: Wer hat wo jetzt in welchem Bereich das Gefühl gehabt, darüber will ich jetzt viele Wörter, die sich schönern hören, hintereinander sagen.

00:35:34: Und da werde ich höchst motiviert zurückkommen und dann hoffentlich schon auch mit dir darüber sprechen.

00:35:42: Da bin ich echt gespannt.

00:35:44: Und gibt es nicht auch einige Leute, die mit Poetry Slam angefangen haben?

00:35:49: Also viel pass man nicht mit Poetry Slam

00:35:51: angefangen haben.

00:35:52: Ja, Felix Lobrecht und Taylor

00:35:54: Deiner

00:35:55: hat auch Poetry Slam.

00:35:56: Taylor Deiner ist glaube ich auch.

00:35:58: Aber wie kommt dann, also warum ist dieser Schritt von Poetry Slam zu Stand-up-Comedies?

00:36:03: Naja,

00:36:04: weil das ist ja auch, du kannst, also es kann ja auch sich nach Comedy anfühlen, so ein Poetry Slam.

00:36:10: Und dann bist du eben auf der Bühne und irgendwie war dann auch Poetry Slam ja eine ganze Weile, hatte ich das Gefühl, war das auch noch größer.

00:36:18: Mir kommt

00:36:18: vor, dass es ein bisschen von Stand-up abgelöst wurde.

00:36:22: Ja, genau.

00:36:22: Das Gefühl habe ich auch.

00:36:24: Und irgendwie war das so diese vorherige Instanz eine Weile lang.

00:36:27: Oder ist das vielleicht auch immer noch?

00:36:29: Ich weiß nicht so viel über die Szene.

00:36:31: Ich kann mehr berichten, wenn ich jetzt dann dort war.

00:36:34: Vielleicht bringe ich ein kleines Haiku mit für die nächste Aufnahme.

00:36:37: Kannst du mir erklären, was das ist?

00:36:38: Ein Haiku?

00:36:39: Ja, das sind genau so viele Wörter wie es sein sollen.

00:36:43: Und in jeder Zeile stehen genau so viele Wörter wie vorgeschrieben.

00:36:46: Und am Schluss ist es fertig.

00:36:49: Wie viele sind's denn?

00:36:50: Zwei, vier, drei, eins oder so.

00:36:52: Weißt du die Aufteilung vom Heiko?

00:36:53: Nee,

00:36:53: keine Ahnung.

00:36:55: Was auch so was ist, was immer rumspuckt, ist zum Beispiel Limerick.

00:36:59: Was ist ein Limerick?

00:37:02: Ach so, ist das nicht auch so komediantisch, was gesprochen, reimt sich das?

00:37:07: Wieso ist mir das Wort noch nicht so richtig begegnet?

00:37:09: Aber ich erinnere mich, ich habe ja auch eine Weile in Berlin im Quatsch Comedy Club gearbeitet.

00:37:14: Nicht auf der Bühne, sondern hinter der Bühne bzw.

00:37:17: vor der Bühne.

00:37:18: Ich habe da Teller serviert und Gläser abgeräumt.

00:37:24: Das

00:37:24: kann man in der Geschichte aussparen.

00:37:26: Sophie hat ja schon mal im Quatsch Comedy Club gearbeitet.

00:37:28: Stimmt, genau.

00:37:29: Lass uns das einfach hören.

00:37:30: Wo kommen Ihre Funny Bones her?

00:37:31: Ja, das habe ich alles.

00:37:32: Entschuldigung, sie hat ja schon im Quatsch Comedy Club gearbeitet.

00:37:35: Thomas

00:37:36: Hermanns hat sie höchstpersönlich nach Berlin fliegen lassen.

00:37:38: Ja,

00:37:38: genau.

00:37:38: Easy Breezy, hallo, hallo.

00:37:40: Nein, das ist eine Lüge, das hat er nicht.

00:37:42: Vorsicht, wir brauchen keinen Scheiß erzählen.

00:37:43: Aber da gab es einen Act, also da gibt es immer so Mixed Shows, das ist dann ein Host oder eine Hostin, die durch den Abends führt mit Teilen ihres eigenen Programms zum Beispiel und dann vier oder fünf Gäste, die auch eben Time Slots haben.

00:38:00: Auch

00:38:00: so wie bei St.

00:38:01: Appold eben.

00:38:01: Genau,

00:38:01: genau.

00:38:02: Bei

00:38:02: so einem Open Comic.

00:38:03: Ja,

00:38:03: genau, genau.

00:38:04: Und da war eben einer der Comedians, der dort in der einen Saison regelmäßig gebucht wurde, der hieß auch, der hat sich selbst Limerick genannt, das habe ich nicht hinterfragt, und der hat Ganz wilde Comedy gemacht.

00:38:16: Ganz, ganz wild.

00:38:17: So Lieder gesungen und immer ganz viel Crowd-Work gemacht und so mit Reimenfüge arbeitet.

00:38:23: Und dann irgendein Lied über Tiere umgedichtet.

00:38:26: Das war mir immer alles ein bisschen wild.

00:38:27: Aber schon auch witzig.

00:38:29: Ach, zwar eine geile Zeit im Comedy Club.

00:38:31: Im Quatsch Comedy Club war gut.

00:38:33: Das war einfach ein tolles Arbeiten.

00:38:34: Cooles Team, coole Leute.

00:38:36: Ich hab dort natürlich in der Gastro-Familie.

00:38:37: Was war's da lustig?

00:38:39: Ja, natürlich war's da saulustig.

00:38:42: Und ... Der Service, der irgendwie so den ganzen Abend für die Gäste halt angenehm macht, weil man alle versorgt irgendwie.

00:38:50: Und dann die Bühne mit den Comedians, die so den anderen Teil bringen.

00:38:53: Und irgendwie erschließt sich das so.

00:38:54: Es war eine gute Zeit.

00:38:56: Und es war einfach auch ein cooles, ein cooler Ort der Quatsch Comedy Club in Berlin.

00:39:00: Cooles Theater.

00:39:01: Ich überleg

00:39:01: grad, war ich da schon mal?

00:39:04: Ich bin mindestens dran vorbeigegangen.

00:39:06: Ich glaub wirklich, dass ich da schon mal war.

00:39:09: Und zwar war das Schulausflug zehnte Klasse.

00:39:14: Da sind wir mit der ganzen Jahrgangsstufe nach Berlin.

00:39:19: Und

00:39:20: da haben wir auf jeden Fall ein paar Institutionen angeguckt.

00:39:23: Wir waren auch im Friedrichstadtpalast.

00:39:26: Halleluja!

00:39:27: Halleluja.

00:39:28: Der Quatsch Comedy Club ist direkt

00:39:30: daneben.

00:39:31: Ja, quasi dran.

00:39:32: Angrenzend.

00:39:32: Ja, genau.

00:39:33: Das

00:39:34: ist ein Gebäude quasi.

00:39:36: Und deswegen, ich bin mir eben jetzt nicht mehr sicher, ob ich drin war oder ob ich nur dran vorbei gelaufen bin.

00:39:40: Okay,

00:39:40: okay.

00:39:41: Da bin ich mir eben nicht mehr sicher.

00:39:42: Ja.

00:39:43: Ach, Friedrichstadt-Palastalöchen.

00:39:45: Hat der gefallen?

00:39:47: Naja, das ist halt das Gleiche wie beim Fernsehschauen bei mir.

00:39:51: Wohlig warm.

00:39:52: Ja.

00:39:53: Das Licht wird dunkel.

00:39:54: Ja.

00:39:55: Und du schläfst ein.

00:40:03: Das war schön, aber reicht.

00:40:08: Bis zum nächsten Mal.

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