#21 Die, in der Sophie für sich losgeht

Shownotes

Sind da Chancen liegengeblieben? Katja beißt ins Holzbett und Sophie taucht durch Australien.

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00:00:00: So, was hast du jetzt heute alles dabei?

00:00:01: Migräne hast du dabei?

00:00:03: Also ich habe alle Hand dabei.

00:00:05: Also ich habe Migräne aus der Hülle, dann einen Pickel direkt aus dem Erdkehren, der arbeitet sich da gerade magnetisch direkt durch meine Wange durch und ich bin ja eine notorische Drückerin.

00:00:20: Es sind wirklich grausame Schmerzen, die ich mir selber zuführe.

00:00:23: Es führt auch gar zu gar nichts, weil der Pickel ist sehr weit drinnen in meinem Gesicht.

00:00:28: Was aber passiert ist, dass ich durch das Drücken wahrscheinlich spätestens morgen ein kleines Hämatom im Gesicht haben werde, weil ich bin ja sehr schnell blau.

00:00:36: Es ist einfach so,

00:00:37: es

00:00:38: bin die Gewebe, das ist schlechter und das dünne Blut, da kommen die besten Sachen zusammen.

00:00:42: Aber damit dieser Pickel sich dann nicht so alleine fühlt unter seinem Pflaster, ich habe im Pflaster drauf getan, da habe ich noch eine grüne Zugsalbe drauf gemacht, das ist ein homöopathisches Mittel, die ist so grün und riecht nach Kräutern und die zieht quasi, soll das da rausziehen.

00:00:56: Das

00:00:56: hört sich an, gerade wie ein TikTok-Kochrezept.

00:00:59: Ja, passend jetzt zu meinem Vulkan-Pickel, der sich aus meiner Wange arbeitet, habe ich aber auch noch Herpes an der Unterlippe rechts und an der Oberlippe links.

00:01:09: Super.

00:01:10: Und damit, meine Damen und Herren, herzlich willkommen zu Reich Aber Schön.

00:01:14: Well, let me tell you something, mister.

00:01:16: I'm rich.

00:01:25: Millionaire,

00:01:29: a billionaire, a trillionaire,

00:01:31: a junioraire.

00:01:32: Rich, fat, fat.

00:01:33: What?

00:01:33: Letz uns bitte über Disney-Filme sprechen.

00:01:37: Okay.

00:01:38: Magst du Disney-Filme?

00:01:39: Ja.

00:01:40: Hast du ein Disney-Plus-Account?

00:01:41: Nicht

00:01:42: mehr.

00:01:43: Schade.

00:01:44: Wollte ich jetzt gern mal mit schnochen bei dir.

00:01:46: Okay, ich hab auch kein Disney-Plus-Account.

00:01:47: Schnochen

00:01:47: ist schon irgendwas bei mir?

00:01:49: Noch nicht, gell?

00:01:50: Nein,

00:01:51: Sophie.

00:01:52: Sorry, aber no.

00:01:58: Ich lache und meine gleichzeitig.

00:02:00: Für mir ist nichts zu holen.

00:02:04: Aber ich wollte nur sagen, dass, falls ich mir ein Disney-Plus-Account mache, würde ich voll gerne zu allen laden.

00:02:09: Danke, das ist sehr nett von dir.

00:02:10: Es würde

00:02:11: vielleicht irgendwann passieren.

00:02:13: Ist da irgendwas empfehlenswertes?

00:02:15: Los auf der Plattform!

00:02:17: Ich bin ja nicht dabei im Game.

00:02:19: Ich habe mir ganz kurz mal jetzt ein Disney-Plus-Account geliehen und wollte irgendeinen speziellen Disney-Film anschauen und bis dahin kam ich gar nicht, weil ich vollkommen begeistert war, weil das ZDF mit Disney Plus kooperiert und dann da sämtliche Herzkino-Filme waren.

00:02:37: Wirst du mich jetzt

00:02:38: verarschen?

00:02:39: Hast du jetzt ernsthaft, anstatt anständig Disney-Filme zu gucken, Dein ZDF Herzkino scheiß angeschaut.

00:02:46: Katja, willst du mich verarschen?

00:02:49: Ich hast jetzt nix angeguckt.

00:02:50: Die hatten oben den Werbebonner.

00:02:52: Das ZDF oben, den Werbebanner, dann habe ich nicht mehr die Seite runtergescrollt.

00:02:56: Wunderts dich, dass das bei dir, dass bei dir, du meldest dich bei Disney plus an und als allererstes wird dir Herzkino eingespielt.

00:03:02: Nix da.

00:03:03: Pass mal auf.

00:03:04: Die hören mit.

00:03:05: Die hören

00:03:05: mit.

00:03:06: Pass mal auf.

00:03:07: Ich hatte ja nicht einen eigenen Account.

00:03:09: Ich habe den Account von Freunden versaut.

00:03:12: Mit ZDF Herzkino.

00:03:14: Da

00:03:14: war der Werbebanner.

00:03:16: Und dann bin ich halt hängen geblieben.

00:03:18: Schön war es im Sommer in Antwerpen.

00:03:22: Liebe gefunden, alles noch gut ausgegangen am Ende.

00:03:25: Konnt mich schwer entscheiden.

00:03:27: Was ist das geworden?

00:03:28: Die waren beide ganz gut der Cafébesitzer.

00:03:30: Nicht der Modeunternehmer.

00:03:32: Schade, okay.

00:03:35: Auf jeden Fall Disney.

00:03:36: Wir wollten eigentlich, ich wollte mit dir über Disney

00:03:38: reden.

00:03:38: Ja, so eine Rede halt endlich

00:03:39: über Disney.

00:03:40: Ich hatte sehr viele, ich habe sie immer noch.

00:03:42: Ich auf der Papa hat sie nicht weggeschmissen.

00:03:43: Nein, die müssen in einer großen Kiste sein, ich glaube, auf dem Dachboden.

00:03:47: Ich habe eine große Sammlung an VHS-Kassetten.

00:03:49: Ah ja, cool.

00:03:50: Und ich habe bei meinen Eltern zu Hause nach wie vor einen VHS-Player.

00:03:54: Und ich hüte ihn wie den heiligen Graal.

00:03:58: Weil Videorekorde, meine ich, werden ja nicht mehr produziert.

00:04:02: Und ich habe auch noch so schöne aufgezeichnete VHS-Kassetten, wo noch die Originalwerbung drauf ist.

00:04:07: Ich liebe das.

00:04:08: Nice.

00:04:09: Und Zeitzeugnis.

00:04:10: Ja, da sind ein paar Filme drauf, die werden auch nicht mehr gespielt.

00:04:14: So, Sophie, sagen wir, was sind deine Top drei Disney-Filme?

00:04:18: Und zwar Animationsfilme.

00:04:20: Okay.

00:04:21: Ich liebe Vajana.

00:04:23: Das ist so ein wunderschöner Film über ein junges Mädchen, das auf einer Insel lebt und das alles auch so ein bisschen magisch.

00:04:31: und die Erde stirbt und sie muss sich auf den Weg machen, das Meer bereisen.

00:04:35: Und sie hat so eine besondere Verbindung zum Meer und dann trifft sie einen Halbgott, der heißt Maui.

00:04:42: Das ist alles so neuseeländische Maori angehauchte Thematik da so.

00:04:48: und dann fährt sie los um... das Herz von Tiffy, die zurückzubringen.

00:04:53: Und da heul ich ja am Anfang, dann in der Mitte zweimal, kurz vor Schluss und ganz am Ende.

00:04:59: Da liege ich eigentlich nur weinend auf dem Sofa, weil es so schön ist und die Musik ist ja so episch.

00:05:05: Das ist einfach nur schön.

00:05:06: Das ist mein absoluter Disney-Lieblingsfilm.

00:05:09: I love it.

00:05:10: Hab ich noch nie gehört und noch nie gesehen.

00:05:13: Soll ich dir gleich von der Nummer zwei erzählen?

00:05:15: Platz Nummer zwei ist Coco.

00:05:18: wunderschöner, extrem berührender Film, wo es um den Tod geht.

00:05:23: Das Ganze spielt in der Szenerie von ... Wie heißt denn dieses, das Fest der Toten?

00:05:31: Die Edias de la Muertos.

00:05:35: Muertos.

00:05:36: Und das ist ein kleiner Junge, der für Musik lebt und Gitarre spielen kann und singen kann.

00:05:42: Und das ist aber ganz verpüngt bei ihm zu Hause und dann durch einen magischen Unfall.

00:05:46: kommt er ins Totenreich am Tag der Toten.

00:05:50: Und dort ist ja die Sage oder der Glaube, dass solange jemand an dich denkt, solange lebst du weiter im Toten.

00:05:59: Und am Tag der Toten gehst du auf die Kräber und du bringst richtig viele gute Sachen dahin und gedenkst der Toten.

00:06:04: Und du musst das Bild aufstellen.

00:06:06: Und wenn das Bild eben nicht auf der dort steht, wo es stehen soll, dann verblasst du.

00:06:10: Und so geht es quasi dann, damit wird dann der Tot so behandelt, zu sagen, hey, Menschen gehen von uns, aber wenn wir an die Weiterdenken, dann bleiben die genauso lebendig und es nimmt auch so die Angst vor dem Tod.

00:06:23: natürlich super kindgerecht gemacht und sehr bunt und schön.

00:06:27: und halt wieder Filmmusik, alter Schwede.

00:06:31: Dies ist eine Lied, einer meiner Brüder singt das seinen Kindern immer fort zum ins Bett gehen oder so und seine Frau auch.

00:06:40: Das heißt, remember me und das ist so

00:06:43: un...

00:06:44: Endlich schön, dass ich, also da, ja auch da, da bin ich, da kriegts mich, da heul ich, da lieg ich weinend auf dem Sofa.

00:06:51: Kann ich auch nicht so schön füllen.

00:06:53: Ganz,

00:06:54: ganz schön.

00:06:54: Ich bin eher so bei den, bei den wirklichen Alltime Classics irgendwie zu Hause, wobei ich mich schwer tue, Platz drei muss ich trennen, die müssen sich zwei teilen, zum einen Poccahontas.

00:07:08: Okay.

00:07:09: Weil ich ein totaler Fan von Großmutter Weide bin mit diesem Baum.

00:07:12: Ja, die mache ich auch gerne.

00:07:13: Und die Musik auch sehr, sehr schön finde.

00:07:18: Ja,

00:07:21: voll.

00:07:22: Ich mag diese Stimmen.

00:07:24: Und natürlich, weil John Smith, der Loverboy in diesem ganzen Universum, auf Deutsch synchronisiert wird von Sigmar Solbach.

00:07:35: Hab ich das gewusst?

00:07:36: Natürlich, dass du es nicht gewusst.

00:07:39: Ja, und der ist... Aber ich

00:07:40: klär dich auf.

00:07:41: Sigmar Solbach ist besser bekannt als... Dr.

00:07:44: Stefan Frank, der Arzt im

00:07:45: Frauenfall.

00:07:48: So,

00:07:48: aber das ist jetzt nur wieder mein kleiner typischer Fussball-Klimaum.

00:07:52: Du süße Obermaus, ich könnte dich knutschen.

00:07:55: Ja, natürlich, es gibt einen Disney-Film, wo der Landarzt, der die Frauen alle glücklich machen will.

00:07:59: Und das ist gerade jetzt Lieblingsfilm.

00:08:01: Hallo, das ist mein Leben

00:08:04: und

00:08:04: dein Leben.

00:08:05: Okay, cool.

00:08:06: Teil das sich mit Oliver und Co.

00:08:08: Also, die mal gesehen, da geht es um so eine kleine rote Katze, die in so einer Hundestraßengang in New York landet.

00:08:14: Und ich glaube nicht, dass der Soundtrack von Huey Lewis and the News ist, aber dieses ganze Feeling kommt da so über, wo die so cool, so mit dem Kopf nach links und rechts wedeln und dann sich so ... dann sind sie in Wasser reingefallen und dann trocknen sie sich über irgendeinem Lüftungsschacht und es ist alles cool.

00:08:30: und es ist ja cool einfach.

00:08:32: Also, hat einen guten Vibe, den mag ich sehr gern.

00:08:34: So, Platz zwei, Robin Hood.

00:08:37: Because the soundtrack is awesome.

00:08:40: Ich liebe die Lieder, ich liebe die Texte, ich liebe, dass die Texte auf Englisch natürlich funktionieren und ich mag es, wenn sich was reimt.

00:08:47: Aber auf Deutsch auch.

00:08:49: In jeder

00:08:49: Stadt geht es auf und ab.

00:08:51: Es ist herrlich.

00:08:52: Dann habe ich vor vielen, vielen Jahren mal mit meinem Papa zusammen die Realverfilmung von Robin Hood angeguckt mit Kevin Costner, glaube ich.

00:09:00: Ah

00:09:00: ja, das kann sein, ja.

00:09:01: Und ich hab den Film nicht gecheckt.

00:09:03: Und irgendwann ist mein Vater vollkommen genervt von mir gewesen, hat auf Pause gedrückt, hab mich angeschaut und hat zu mir gesagt, ja, kannst du nicht wirklich sein, dass du den Film nicht kapierst, nur weil es da keine Füchse und Bären tanzen.

00:09:14: Ja, Papa.

00:09:15: Ich hab gesagt,

00:09:17: ja.

00:09:17: Den fand ich zum Beispiel immer heiß, den Fuchs.

00:09:20: Der hat was schabernackiges an

00:09:22: sich.

00:09:22: Ja, ja.

00:09:23: Der hat

00:09:23: Kokolores hinter den Ohren.

00:09:24: Der hat Kokolores

00:09:25: in den Ohren und an ... wo auch immer, in den noch hat.

00:09:28: Ja, verstehe ich ja auch gut.

00:09:31: Dein Platz eins?

00:09:33: Ja, ich hab das jetzt falsch rumgemacht.

00:09:35: Aber es ist eh nicht... Warjana ist mein Lieblingsfilm.

00:09:38: Coco bleibt auf Platz zwei.

00:09:39: Ich würde Platz drei nominieren.

00:09:42: Boah, da fragst du mich jetzt was.

00:09:44: Ist es schwierig?

00:09:45: Ist es schwierig?

00:09:48: Ähm... Aber ich glaube... Wenn mir nicht sicher, ob es Disney oder Dreamworks ist, aber Baymax, finde ich auch richtig

00:09:57: großartig.

00:09:57: Auch noch nie gehört.

00:09:58: Das ist der, der in San Francisco Tokyo spielt, in einer imaginären Welt, wo Tokyo und San Francisco merge.

00:10:06: Und der ist ein Geschwisterpaar und der Bruder ist so ein Erfinder irgendwie.

00:10:12: und dann gibt es einen großen Unfall und es passiert was Schlimmes.

00:10:15: und der Bruder Gott, ich muss jetzt, ich spoiler euch jetzt.

00:10:19: Der Bruder stirbt und lässt zurück seine Erfindung Baymax, ein großer, süßer Roboter, ein Gesundheitsroboter.

00:10:27: Und dieser kleine Junge macht sich dann mit diesem witzigen Roboter, der irgendwie auch eine eigene Persönlichkeit hat, auf den Weg, um diesen ganzen tragischen Fall und das Problem der Stadt quasi zu lösen.

00:10:38: Und der ist einfach so ergreifend, schöner geht es um Freundschaft und um Verlust und um Klarkommen und das Ganze sehr bunt, sehr, sehr aufregend gemacht, aber total die coole Welt, in der man da, in die man da reintauchen kann.

00:10:51: Die drei.

00:10:52: Aber sagst dir ganz ehrlich, wir können drei Doppelfolgen aufnehmen und über Disney Filme reden.

00:10:56: Es fällt mir zu allen was Gutes ein.

00:10:59: Also ich kann vielen Filmen etwas abgewinnen.

00:11:01: Ja.

00:11:01: Da bin ich gespannt, was du zu meiner ...

00:11:03: Ich bin jetzt schon gespannt.

00:11:04: Nummer

00:11:05: eins, sagst du.

00:11:06: Thomas O'Mellie.

00:11:07: Abram de Lacey.

00:11:09: Jezeppe Casey.

00:11:10: Thomas O'Mellie.

00:11:12: Ba-da-ba-ba-ba-ba.

00:11:14: O'Mellie de Sunny Boy.

00:11:16: Ähm, ja, Aristocats.

00:11:17: Aristocats, egal.

00:11:19: Super Musik, cooles Storyboard, love it.

00:11:22: Und auch dieses sketchige noch, das haben ja nur die ganz alten Trickfilme, die noch so richtig gezeichnet aussehen.

00:11:28: Total.

00:11:29: Und da gibt's doch diesen komischen alten Typen, der immer so halb aus dem Taxi rausfällt mit seinem Stock und dann so komisch geht.

00:11:37: Ja, ja,

00:11:37: dieser Rechtsanwalt oder so, der ganz uralte.

00:11:40: Und manchmal sehe ich alte Herren, die mich total an denen erinnern.

00:11:46: Immer wieder passiert mir das.

00:11:47: Ne, aber jetzt pass auf.

00:11:48: Und jetzt hat eine Reicharbe Schönhörerin, die ich kürzlich kennenlernen durfte, hat mich erhält.

00:11:54: Und zwar.

00:11:55: Aristo-Cats.

00:11:56: Hast du mal über den Titel nachgedacht?

00:11:58: Ja, Aristokraten hat das damit irgendwas zu tun.

00:12:01: Ja, das ist ein

00:12:02: Wortspiel mit Aristocrats.

00:12:04: Ich hab's nicht gecheckt.

00:12:05: Ja, Mann, wie süß.

00:12:07: Es passiert so selten, dass ich was vor dir gecheckt habe.

00:12:13: Ja, ist doch ein Top-Titel, oder?

00:12:15: Funktioniert halt nur auf Englisch.

00:12:16: Ja, aber trotzdem.

00:12:17: Ich hab mich immer gefragt, was heißt dieses Aristo eigentlich?

00:12:20: Was sind denn?

00:12:21: Ist das der Nachname von denen?

00:12:23: Keine Ahnung.

00:12:24: Ja, ja, das ist O'Malley-Aristo.

00:12:29: Und das ist Claire-Aristo.

00:12:32: So heißt doch die Mutter Katze, oder?

00:12:33: Er heißt nicht Claire.

00:12:34: Oder

00:12:34: Bianca.

00:12:35: Irgendwas schönes, weibliches.

00:12:37: Und nicht

00:12:37: Bianca, die Maus?

00:12:38: Ja, genau.

00:12:39: Na ja, gut, jetzt driften wir ab.

00:12:41: Hey, apropos alte Männer.

00:12:42: Ich will über alte Frauen reden.

00:12:44: Ja.

00:12:45: Das ist nämlich Mind-Take diese Woche an Schönheit.

00:12:48: People in the House.

00:12:50: Alte Frauen.

00:12:51: Die finde ich cool.

00:12:52: Ich liebe alte Frauen.

00:12:53: Ich finde einfach alte Frauen cool.

00:12:55: Ich kann es nicht erwarten, eine alte Dame zu sein.

00:12:59: Ich mein, zum einen lebe ich ja quasi schon das Leben einer alten Frau, gell?

00:13:02: Mit meinen ganzen Blessuren und die chronischen Schmerzen und der ganze Scheiß.

00:13:07: Das lässt mich eh schon alternd und alt fühlen, aber wirklich alt zu sein.

00:13:11: Ich will es haben.

00:13:12: Ich will sie haben.

00:13:12: All die Falten.

00:13:14: All die Falten.

00:13:15: Und wenn mir das Make-up dann in den Falten hängen bleibt, ich will das alles haben.

00:13:19: Ich hatte heute eine Kundin bei mir in der Arbeit, die kommt jetzt regelmäßig, weil unser Lokal ist in der Nähe von einem Krankenhaus.

00:13:25: Jetzt kommen da oftmals... Tatsächlich Frauen, die ihre Männer dort hinbringen zu Terminen und dann bei uns chillen und irgendwie keine Ahnung, was Feines zum Mittagessen oder hier noch ein Schölchen trinken.

00:13:36: Und die kam jetzt ganz regelmäßig.

00:13:38: Und die sieht, die ist bestimmt unter drei.

00:13:41: Oder so die Frau, die ist uralt, aber die hat einen coolen Haarschnitt und dann trägt die immer Make-up.

00:13:46: So ein bisschen cool, die hat immer hinten so einen schwarzen Liedschatten, aber eher am hinteren Lied und das Ganze dann verschwimmt es, weil es halt Alltag

00:13:56: halt ist

00:13:59: und der Haarschnitt ist so... Auch einfach irgendwie sehr modern.

00:14:01: Ein sehr gerader Pony relativ kurz und auch dann die Haare so unterm Kinn.

00:14:05: Kleidet sich aber schon auch einfach wie eine ältere Frau.

00:14:08: Aber so nett und so witzig und immer irgendwie noch für einen Spruch zu haben, das ist die artalte Frau.

00:14:14: Und wie kann man denn so großartig ausschauen?

00:14:17: Mit hundertzwanzig.

00:14:18: Und die schaut nicht gut aus, weil die aussieht wie die Hälfte, sondern weil die genau so alt aussieht.

00:14:23: Also wenn wir einen Schönheitspreis verleihen würden,

00:14:27: Dann wäre sie anwärter.

00:14:28: Dann wären

00:14:28: sie heute, würde sie den Wochenpreis gewinnen.

00:14:31: Und ganz ehrlich, mir tut es auch gut, dieses ganze schön und jung sein und glatte Haut und dies.

00:14:36: und dann rede ich über meine Jawline und danach schäme ich mich.

00:14:39: und dann überlege ich, ob ich meine Schlupflieder, soll ich mir die eigentlich tapen oder doch operieren lassen.

00:14:44: Keins von beiden.

00:14:45: Solange ich noch etwas sehe, bleiben die Schlupflieder, wo sie sind und dass ich kein Liedstrich ziehen kann.

00:14:51: So what?

00:14:52: Dann habe ich halt kein cooles

00:14:53: Cat-Eye.

00:14:54: Deswegen benutze ich ja auch bunten Liedstrich.

00:14:56: Weil den kann ich wie Kreidefarben einfach auftragen und das, was dann unterm Schlupfli durchblitzt.

00:15:02: Ich mein, das macht ja den Effekt.

00:15:05: Ja, das ist mein, ich mein, das ist mein, das ist mein Take on Schönheit für diese Woche.

00:15:10: Einfach großartig.

00:15:12: Ich habe auch eine Sympathie für generell ältere Menschen, wo ich aber merke, wo ich ganz oft, ganz angegriffen und rührselig bin, ist, wenn ich offensichtlich ... älteres Ehepaar sehe, wenn die so Hand an Hand gehen oder sich so gegenseitig stützen, dann finde ich das einerseits total schön und auf der anderen Seite macht es mich ganz schwermütig.

00:15:33: Ehrlich?

00:15:34: Ja, weil ich das dann so lieb finde und der Gedanke, dass sich die nicht mehr haben.

00:15:40: Ja.

00:15:41: oder nicht mehr einander haben, macht mich sehr, sehr schwermütig tatsächlich.

00:15:44: Ehrlich?

00:15:46: Gott, mich rührt das nämlich auch, aber ich denke tatsächlich nie an die Seite, sondern ich sehe das immer, denke mir, oh mein Gott, ihr liebt euch schon so lange.

00:15:57: Und ihr habt euch immer

00:15:58: noch nicht satt, ihr

00:15:59: wollt... immer

00:16:00: nur eure Hände halten.

00:16:02: Deshalb kriegt mich eigentlich hauptsächlich auf der Ebene.

00:16:04: Ja, ich finde das total, also das ist total schön, aber es stimmt mich auch ein bisschen schwermütig, gleichzeitig

00:16:11: muss ich

00:16:11: tatsächlich sagen.

00:16:13: Und ich glaube, so meine große Sympathie und Liebe zu alten Menschen, die kommen echt von meinem Großvorderen.

00:16:20: Ihr hattet ein ganz enges Verhältnis, gell?

00:16:22: Der war

00:16:22: mein Lieblingsmensch.

00:16:23: Da war mein absoluter Lieblingsmensch.

00:16:25: Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht an den denke.

00:16:28: Ja,

00:16:28: wie schön.

00:16:28: Ja, ich trage auch jeden Tag seinen Ring.

00:16:30: Ja, der steht ja auch gut.

00:16:31: Auf dem bin ich auch ein bisschen neidisch.

00:16:32: Aber auf so eine positive Art und Weise.

00:16:34: Weißt du, wo man sich denkt?

00:16:35: Blödes Sau.

00:16:36: Ich gönn's dir von Herzen.

00:16:40: Die einfach so kennst du aber, oder?

00:16:43: Ja.

00:16:44: Okay, gut.

00:16:45: Ja.

00:16:46: Ich hab das eher im beruflichen Kontext.

00:16:51: Und zwar jetzt nicht mit Personen, die ich kenne.

00:16:53: Sondern bei Personen, da denke ich mir, die können schon was, aber können jetzt so viel mehr als ich.

00:17:01: Oder waren die einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

00:17:05: Und aus diesem, nicht Misskunst, aber doch aus diesem Neid raus, kriege ich dann auch manchmal eine Wut im Bauch.

00:17:12: Da kriege ich so ein Wutball im Bauch.

00:17:15: Und dann verteufel ich, dass das sich ... am Land geboren bin und nicht in einer Großstadt, dann verteufel ich, dass ich nicht nach Berlin zum Studium gegangen bin, weil ich mir oft denke, braucht es diesen Ort, um die Chance zu haben.

00:17:33: Weißt du, ich mein, ich kann

00:17:34: es gerade nicht besser

00:17:35: erklären.

00:17:35: Ich weiß genau, wie du meinst, aber ganz ehrlich, du bist ja auf dem Weg.

00:17:41: Ich weiß schon, ich weiß, was du meinst.

00:17:42: Natürlich verstehe ich das.

00:17:44: Aber die Einversucht, von der ich gesprochen habe, ist eine andere.

00:17:46: Weil ich glaube, dass du, das unterstelle ich dir jetzt, du kannst mich gerne korrigieren, wenn es nicht so ist, dass das eine Neid-Gefühl ist, dass du auch zulässt, oder?

00:17:54: Und wo du dir denkst, da bin ich einfach brunzenneidisch drauf und es ärgert mich am Blaar.

00:17:58: Weil das Gefühl, von dem ich spreche, ist dieses jemand, den ich gern hab, hat was, was ich haben will.

00:18:05: Ich bin heulneutisch und ich kann mir voll gut vorstellen, wie ich das auch habe.

00:18:10: Ich kann es mir richtig richtig gut vorstellen und dann ist es kurz ekelig und dann fällt mir ein ach so, ich mag die ja voll gerne, ich gönne sie eigentlich wirklich von Herzen so und dann kommt so der...

00:18:19: Ja ich weiß nicht, ob sich dieses Gefühl Sophie unterscheidet, weil ich ja trotzdem, ich empfinde keine Missgunz, sondern es ist was, was mich eher mit... mit meinem vermeintlichen Defizit konfrontiert.

00:18:34: Oder was dann so Unsicherheit auch irgendwie auslöst.

00:18:38: Oder ich dann denke, habe ich falsche Entscheidungen getroffen, habe ich irgendwie vorher meine falsche Weggabel ungenommen, habe ich mich für langweilig und nicht chancenreich entschieden.

00:18:50: Und das ist dann so ein Strudel von so Selbstzweifeln einfach.

00:18:55: Ja, okay, verstehe ich.

00:18:56: Und die Anlage für diesen Selbstzweifel ist natürlich da.

00:19:01: Und dann bin ich mit so einer Person konfrontiert und das holts halt richtig raus.

00:19:06: Ganz klassisches Beispiel.

00:19:07: Ich meine, es ist eine berühmte Person, kann ich ganz klar sagen.

00:19:10: Sophie Passmann.

00:19:12: Sophie Passmann ist jemand, die ich unfassbar toll finde.

00:19:15: Ich mag die sehr gerne.

00:19:15: Ich folgt die sehr gerne.

00:19:18: Ich glaube nicht, dass ich so ... klug bin, wie Sophie Passmann und ich glaube, dass ich nicht halb so gut belesen bin wie diese Person.

00:19:26: Deswegen finde ich auch alles, was sie tut, hat sie sich total verdient, weil ich finde, dass sie einfach sehr, sehr kluge, reflektierte, tolle Sachen sagt.

00:19:35: Aber wir sind ungefähr gleich alt, weißt du?

00:19:37: Und dann kommt so dieses Vergleichen auf.

00:19:42: Das Ding ist das bei mir, dass ich alle Leute, die mir was Cooles machen, egal wo, denke ich mir immer so, Du hast ganz viel richtige Entscheidungen getroffen in deinem Leben.

00:19:52: Du bist jetzt an dem Punkt und da bist du erfolgreich oder glücklich oder es geht dir gut und bla.

00:19:57: Und dann ist es immer so ein bisschen auch so dieser Neid auf.

00:20:00: Man, du hast, also das ist nur für mich privat persönlich, meine Meinung oder meine Empfinden ist dann dieses, man, du hast dich so oft richtig für dich entschieden.

00:20:09: Weil ich habe mich einfach in meinem Leben so oft gegen mich entschieden.

00:20:13: Und das ist das, was mich oft so ärgert, dass ich mir denke, also an dem Punkt, wo ich gerade bin, ist kein schlechter, sehr, sehr guter Punkt.

00:20:21: Also von... vom Lebensgefühl her, vom Grundsätzlichen, ist das gerade ein sehr, sehr guter Punkt, an dem ich bin.

00:20:31: Aber wo ich so beruflich stehe, finanziell stehe, in was für Abhängigkeiten und Unabhängigkeiten ich mich befinde, das hat schon auch viel damit zu tun, weil ich einfach oft nicht die richtige Entscheidung getroffen habe oder vermeintlich nicht die richtige.

00:20:48: Ich bin ja eh froh, dass ich, ob meiner ganzen Entscheidungen heute hier sitze.

00:20:54: So, wie ich bin und den Podcast mit ihr habe und so.

00:20:57: Und vielleicht ist es auch wegen dem IAA einseier, aber für mich fühlt sich gerade alles nach Anlaufen an.

00:21:03: Für mich ist gerade losgehen.

00:21:06: Also nicht unbedingt Anlauf genommen, habe ich, glaube ich schon, aber so.

00:21:12: Ich finde gerade einen Schritttempo, mit dem ich eine ganze Strecke weit gehen kann.

00:21:16: Und ich sehe ein Ziel.

00:21:18: Ich sehe ein Ziel.

00:21:20: Das finde ich voll schön.

00:21:22: Ja, voll.

00:21:23: sich für sich entscheiden.

00:21:25: Ich

00:21:26: frage mich, warum müssen wir das?

00:21:30: Es ist ja was, was mir auch nicht fremd ist.

00:21:33: Ist es was, was wir mühevoll lernen müssen?

00:21:37: weil uns das nicht mitgegeben wurde, weil uns das gesellschaftlich sogar womöglich abtrainiert wurde.

00:21:44: Ist das was, was uns generell vielleicht als Menschen abtrainiert wurde?

00:21:47: Ist das was, was im Speziellen uns Frauen abtrainiert wurde?

00:21:51: Das sind alles so Gedanken, die ich mir mache.

00:21:54: Und wenn ich überlege, welche Entscheidungen... Manchmal ist ja auch eine Entscheidung keine Entscheidung zu treffen.

00:22:04: Und... Ich glaube, ich habe manche Entscheidungen nicht getroffen und sie damit auch nicht für mich getroffen.

00:22:11: Und manchmal kriege ich da, da bin ich jetzt wieder bei diesem Wutball, auch manchmal, da wenn man dann so an verschiedene Richtungen am liebsten Wut verteilen wollen würde, und die trifft dann tatsächlich so ins Geheim, im Geheimen.

00:22:26: Und ich kann es dann auch wegwischen und verstehen, ne Katja, lass es mal, das ist jetzt nicht gerecht, weil es tatsächlich oft meine Eltern trifft.

00:22:34: In mir drin, das ist jetzt nichts, was ich mir jetzt am Familientisch verhandle oder vorwärfe, aber dieser Gedanke ist da.

00:22:41: Und jetzt nehme ich als Beispiel meinen Vater, der immer will, dass es mir gut geht.

00:22:47: Der ist sehr liebt.

00:22:49: Ich bin sein Lieblingsmensch.

00:22:52: Auch wenn ich ihn manchmal nerfe und auch wenn man mal zusammen kracht, aber wir sind schon auch einander Lieblingsmenschen.

00:22:59: Der berät mich immer nach besten Wissen und Gewissen und er ist ein sehr stetiger Ratgeber immer noch.

00:23:06: Aber er ist jemand, der ist sehr sicherheitsliebend und er ist sehr vernunftorientiert.

00:23:10: Und mit diesem Mindset hat er mich halt auch erzogen.

00:23:15: Und ich glaube, ich habe selten in meinem Leben mutige Entscheidungen getroffen, was mir ganz oft der Mut gefehlt hat und ich mich für die Vernunft und die Sicherheit entschieden habe, dadurch vielleicht, also da mit Sicherheit nichts kaputtgegangen.

00:23:33: Aber vielleicht habe ich auch nicht so viele Meter gewonnen, wie ich gewinnen hätte können.

00:23:39: Und ich nehme jetzt ein ganz banales Beispiel.

00:23:42: Ich kokitiere ja immer damit, dass ich sage, ich bin so eine Binnen-Europäerin und ich habe noch nichts gesehen, aber das ist ja auch ein Defizit, dass ich in mir spüre.

00:23:51: Ja, das ist ja was da, da mache ich einen Augenzwinkern dazu und kann mit vieles Selbstironie über mich selbst lachen.

00:23:58: Aber gleichermaßen ist es jetzt was, was ich finde, was nicht unbedingt zu meiner Persönlichkeit passt.

00:24:04: So eine europäische Stubenhockerin zu sein.

00:24:07: Und diese Reise nach London zum Beispiel, die hat jetzt in mir ganz viel Reise-Sehnsucht gereckt.

00:24:13: Sehr schön.

00:24:14: Und ich möchte gern mehr reisen.

00:24:17: Und wenn es nur Städte reisen, jetzt erst mal in Europa sind, keine Ahnung.

00:24:20: Na ja,

00:24:20: wenn man es in einer Biele fällt.

00:24:21: Genau.

00:24:24: Also auf jeden Fall einfach andere Menschen sehen, andere Kulturen sehen, andere Gegebenheiten sehen, und zwar nicht nur sehen, sondern auch verstehen.

00:24:33: Und ich glaube auch, dass das für mich vom Berufswegen her total wichtig ist.

00:24:36: Ganz

00:24:36: bestimmt, ja.

00:24:37: Weil es einfach mein Horizont extrem erweitert.

00:24:39: Und inzugedessen habe ich jetzt viel darüber nachgedacht, warum habe ich eigentlich nie ein Auslandssemester gemacht.

00:24:47: Ich hätte die Chance gehabt.

00:24:48: Und ich glaube, wenn ich zu Hause gesagt hätte, ich würde das gerne machen, dann Wer mein Vater, wie es halt ist in unserer Rollenverteilung, erst mal der hauptamtliche Bedenkenträger gewesen, aber meine Mama z.B.

00:25:01: hätte das total gepusht.

00:25:02: Und dann hätten wir das zusammen mit ein bisschen Überlegung und Orga gut hinbekommen.

00:25:07: Aber ich hab mich nicht getraut.

00:25:09: Ich hab mich nicht getraut, dass ich mich für ein halbes Jahr auf vielleicht zwei Koffer beschränke, meinen Krämpel, Einmotte, mein Zimmer vielleicht untervermiete, meine Sachen packe, mich irgendwo hinschmeiße und mir das selbst auch zutraue.

00:25:25: Ja, weil das, wenn du ... Es gibt ja auch Menschen, die das in sich tragen, diese Abenteuerlust und diese Fernweh, die das so doll überwiegt, dass es da gar keine Diskussion gibt.

00:25:36: Und wenn du das nicht hast, dann brauchst du eine große Portion Mut.

00:25:39: Und ganz ehrlich, das hat bei mir auch hauptsächlich immer am Mut gescheitert.

00:25:43: Weil ich bin nicht sehr viel weiter rumgekommen als du.

00:25:47: Ich habe ... den Kontinent nur verlassen, als ich auf Island oder als ich in Manchester damals war.

00:25:53: Große Fernreisen habe ich auch nicht gemacht.

00:25:55: Ich, du weißt aber, dass das noch ...

00:25:57: Ja, aber bin runter vom Kernland halt auf eine Insel.

00:26:01: Von der

00:26:01: Platte.

00:26:02: Ich meinte damit, ja genau, das meinte ich, dass ich ja vom Kontinent, gut, der Kontinent ist Island unten noch mit Europa verbunden.

00:26:10: Ich dachte, die Insel ist einfach da, dann ist es doch nicht mehr, bis Festland.

00:26:14: Das meinte ich auf jeden Fall.

00:26:15: Aber Mut, zu dem kommt man ja auch später.

00:26:18: Das Ding ist das, glaube ich auch, was wir in dem ganzen Gespräch nicht vergessen dürfen ist.

00:26:23: Wir sind, also du bist Anfang dreißig, ich bin Mitte dreißig.

00:26:28: Wir haben noch so viel Zeit vor uns, nur weil wir in unseren Zwanzigern nicht den Mumm hatten zu reisen.

00:26:33: Hallo.

00:26:34: Wir haben unsere Dreißiger, wir haben unsere Vierziger, wir haben verdammt nochmal unsere Fünfziger und so wie ich uns kenne, haben unsere Sechziger auch noch um da zu reisen.

00:26:41: Und

00:26:41: die Hundertzwanziger.

00:26:42: Und die Hundertzwanziger.

00:26:43: Mein Gott, ich hoffe, dass wir so geil aussehen wie die Frau heute.

00:26:46: So großartig.

00:26:47: Deswegen, gut, du kannst nicht mehr in Berlin studieren, also natürlich, du könntest immer noch in Berlin studieren gehen, aber du kannst kein Auslandssemester mehr als Anfang zwanzigjährig machen.

00:26:57: Nein, das kannst du nicht.

00:26:59: Aber du kannst trotzdem sagen, Wo will ich hin?

00:27:02: Und mit welcher Idee gehe ich dahin, dass es sich wie ein Auslandssemester anfühlt?

00:27:06: Nein, du weißt, was ich meine.

00:27:07: Wir haben das immer noch in der Hand.

00:27:09: Wir sind nicht alt.

00:27:11: Wir fühlen uns älter.

00:27:13: Das begegnet uns immer wieder, weil wir solche Sachen sagen können, wie zum Beispiel, das ist wie von zwanzig Jahre her, das ich hoffe, mein Ohrkörper.

00:27:20: Das kannst du sagen, ja.

00:27:21: Trotzdem bist du eine vorlebenstrotzende, gesunde junge Frau, die sich alles noch anschauen kann.

00:27:27: Und bis dahin.

00:27:29: Gucken wir uns Dokumentarfilme im Wohnzimmer an und überlegen halt, wo wir hinwollen.

00:27:36: Ich find's schön, dass du mein Sommer in Antwerpmeistokumentarfilme aufgewertet hast.

00:27:41: Ich hab mich nur gerade durchs Great Barrier

00:27:43: Reef

00:27:44: tauchen sehen, wenn ich vor meinem Fernseher sitze und unser blauer Planet anschaue.

00:27:50: Schnäucheln, ja, da war ich schon öfter,

00:27:52: ja, genau.

00:27:53: Ich bin tiefseherfahren, ja.

00:27:54: Borkerwahl, hab ich gesehen, in echt, ja, in echt.

00:27:57: Ja, ja, dann aus Rheine gehe ich gerne planchen.

00:28:00: Sieh mein Medizinstudium auf dem zweiten Bildungsweg.

00:28:02: Eben, ja.

00:28:03: Dr.

00:28:03: Stefan Frank, Landratspraxis, Landratspraxis hink ich gerade hinterher.

00:28:06: Ui.

00:28:07: Wollte ich mich bei Joyner reinklicken?

00:28:09: Und die Landarztpraxis gucken, kommt mir wieder ein Werbeband dazwischen.

00:28:14: Und

00:28:14: zwar

00:28:15: auf Join jetzt kostenlos abrufbar.

00:28:17: Halt dich fest, Sophie, schnall dich an.

00:28:19: The tribe.

00:28:22: Wie ist es?

00:28:23: Ich habe das nie wieder gesehen, seit ich als

00:28:26: Kind war.

00:28:26: Natürlich habe ich mich reingeklickt, gleich mal in Folge eins.

00:28:29: Damals, als der Virus die Erwachsenen weggeschickt hat.

00:28:34: Das ist die Amber.

00:28:36: Mit den schönen Blonden.

00:28:38: Meine Mutter hat immer gesagt zu dieser Frisur, machen wir dir Kohlisels-Töcht.

00:28:42: Aber diese Knüppel, keine Ahnung.

00:28:44: Das hat einen anderen Namen.

00:28:45: Das würde ich gerne nachreichen.

00:28:47: Das habe ich nämlich einer Freundin schon mal gemacht.

00:28:49: Aber das weiß ich nicht, wie das heißt.

00:28:52: Und diese Kriegsbemalung im Gesicht, wo sie sich lauter so bunte

00:28:56: Formel aufgemalt

00:28:57: haben.

00:28:58: Und dann, wenn sie sich als Banden zusammenfinden, die Mallrats.

00:29:01: Die

00:29:01: Mallrats, genau.

00:29:02: Ja.

00:29:03: Bin ich kurz in meine zweitausender Nostalgie abgetaucht, habe ich mich gesehen von meinem inneren Auge in meinem Kinderzimmer.

00:29:11: wo mir der Papa seinen uralten Rührern-Fernseher überlassen hat.

00:29:15: Ich weiß,

00:29:16: heute noch... Katja, du hattest ein Fernseher im Zimmer, oder?

00:29:19: Ich

00:29:19: war ein Scheidungskind.

00:29:20: Ja,

00:29:21: ich weiß.

00:29:21: Aber du bist die Freundin.

00:29:25: Wenn wir uns damals gekannt hätten, wärst du die Freundin gewesen, wo ich mir immer gedacht hätte, ich verstehe nicht, wie das geht.

00:29:31: Warum?

00:29:31: Wieso geht das bei der alles?

00:29:33: Und bei uns geht

00:29:34: gar nichts davon.

00:29:35: Warum?

00:29:35: Wieso kann die ein Fernseh ins Zimmer stellen muss und nicht drei Fernseher?

00:29:41: Ja, okay, gut.

00:29:42: Das war der

00:29:43: uralte Röhren-Fernseher.

00:29:44: Schau mal, ich gönne es dir sogar retrospektiv, fast ohne Neid.

00:29:50: Und das ist wahre Freundschaft.

00:29:52: Danke, das nehme ich sehr gerne an.

00:29:53: Da muss ich jetzt was nachfragen, und zwar aus wissenschaftlichen Recherchezwecken.

00:29:58: Wie alt warst du, als der Fernseher kam in dein Zimmer?

00:30:02: Sei bitte ehrlich.

00:30:04: Da kann man sich übrigens immer sicher sein, dass die Katja ehrlich ist.

00:30:08: Weil

00:30:08: die ist einfach ehrlich.

00:30:10: Zwar demal, die haben das Haus umgebaut, glaube ich, im Jahr zwei Tausend, zwei Tausend Eins.

00:30:17: Hatte ich den Fernseher davor schon?

00:30:19: Nie, da sind wir so in das Haus entgegen.

00:30:23: Ich

00:30:23: würde jetzt mal sagen, um die Jahrtausendwende rum.

00:30:27: Das heißt, da warst du neun,

00:30:30: zehn,

00:30:30: so was.

00:30:31: Und es war, also ich war ja Wochenend Papperkind.

00:30:34: Und das war tatsächlich mein Tor in die Welt.

00:30:38: Er hatte Kabelfernsehen.

00:30:41: Ich frag nämlich deswegen, weil ich bin nämlich immer so ein bisschen ... mit den Fernsehgucken und anschauen und mein Kind zum Beispiel guckt total gerne Sachen an und dann habe ich immer das Gefühl, ich muss das aber irgendwie reglementieren und nicht zu viel und bla bla bla.

00:30:56: Dann habe ich Angst, dass

00:30:57: es mir geworden ist.

00:30:58: Aber das wollte ich gerade sagen.

00:31:03: Eine des martesten Leute, die ich kenne.

00:31:05: Und das trotz aller Glotzerei.

00:31:08: Und da muss ich dann auch immer an die Freundin von meinem großen Bruder denken.

00:31:11: Die hat den ganzen Tag nur Sailor Moon geguckt.

00:31:13: Ganz viel so Anime.

00:31:15: Und die hat so viel Fernsehen geguckt.

00:31:17: Und ich glaub, die hat mit zwanzig ihren Doktor in Physik und dann mit vierundzwanzig ihren Doktor im nächsten Fach gemacht.

00:31:23: Also ich wollte das jetzt deswegen noch mal so weit ausführen, damit ich mein Kind mit gutem Gewissen mehr.

00:31:30: glotzen lassen kann.

00:31:32: Das war's

00:31:32: eigentlich auch schon.

00:31:34: Absolut.

00:31:35: Ja, Anime muss ich sagen.

00:31:36: Anime bin ich tatsächlich raus.

00:31:37: Das habe ich nie wirklich geguckt.

00:31:39: Ich weiß nicht, ob ich jemals eine ganze Folge Sailor Moon gesehen habe.

00:31:43: Das weiß ich nicht, weil unter der Woche hatte ich ja nur... Also öffentlich-rechtliches Fernsehen zur Verfügung.

00:31:51: Und deswegen bin ich ja in sehr jungen Jahren bei Dr.

00:31:54: Stefan Frank eingezogen.

00:31:55: Ja, klar, klar.

00:31:56: Das kommt ja nicht von irgendwo.

00:31:58: Ja, oder deshalb habe ich halt ab Minute eins die erste deutsche Telenovila gesuchtet, die Deutschland zu bieten hatte.

00:32:06: Bianca

00:32:06: Weger zum Glück.

00:32:11: Ja, und am Wochenende muss ich das dann alles nachholen.

00:32:13: und da habe ich dann Kika gesuchtet.

00:32:15: Kika,

00:32:16: wie blöd.

00:32:16: Ein bisschen SuperRTL, aber hauptsächlich Kika.

00:32:20: Und was sehr lustig ist, hat mich mein Vater auch darauf angesprochen, da hatte ich ein Holzbett.

00:32:24: Und dieses Holzbett ist auseinandergenommen auf dem Dachboden meiner Eltern eingelagert.

00:32:29: Und du siehst am Rand von diesem Holzbett, das quasi zum Fernseherhinstand.

00:32:34: Du siehst heute noch im Rand von diesem Holzbett die Abdrücke von meinen Zähnen, das meine ich mein Kiefer, also mein Gebistort eingehängt hab, lauter Glotzer, weil mein Kopf nicht mehr halten konnte.

00:32:47: So viel hab ich geklotzt.

00:32:50: Das ist so schön, das zu hören.

00:32:52: Das glaubst du gar nicht.

00:32:54: Das ist so schön, das zu hören.

00:32:55: Das gönn ich dir von Herzen.

00:32:57: Und guck, was aus dir geworden ist.

00:32:59: Die beste Version von dir.

00:33:01: Geil.

00:33:02: Richtig geil.

00:33:04: Ich hab noch eine Frage.

00:33:05: Du kannst die entweder mitnehmen in die nächste Folge oder du kannst sie aus dem Bauchhaus beantworten.

00:33:11: Fände ich auch spannend.

00:33:15: Was dein erster Gedanke dazu ist.

00:33:18: Und zwar ist es folgende Frage.

00:33:20: Wenn dir Erfolg sicher wäre, egal was es ist, du wirst damit erfolgreich sein.

00:33:27: Welche Karriere hättest du dann?

00:33:28: Welche Karriere würdest du einschlagen?

00:33:30: Genau die, die ich mache.

00:33:32: Ich wär Journalistin, ich wär Podcasterin.

00:33:36: Vielleicht würde ich noch versuchen, wirklich ernsthaft ein Buch zu schreiben.

00:33:41: Ich habe mir früher immer gedacht, dass ich noch.

00:33:44: Ich habe schon als Teenagerin gesagt, ich möchte mal ein Buch schreiben.

00:33:47: Ein

00:33:47: Autorin habe ich mir auch eine lange Zeit gesagt, dass ich das gern mal sein werde.

00:33:50: Und damit war ich immer so outstanding, weil da irgendwie keiner daran gedacht hat.

00:33:54: Aber inzwischen schreiben irgendwie so viele Menschen auch, die ich kenne Bücher.

00:33:58: Und irgendwie denke ich mir, naja, braucht die Welt jetzt mal ein Buch noch, da habe ich was zu sagen.

00:34:04: Dann denke ich mir, ja, wenn ich ein Buch rausgebe, vielleicht ist das total schlecht.

00:34:11: Einfach, ah, würde ich das wollen.

00:34:13: Ich weiß es nicht.

00:34:14: Ansatzweise bin ich jetzt mal in dieses Ziel gekommen.

00:34:16: Und zwar ist am Wochenende meine erste Dokur ausgestrahlt worden, die ich wirklich Tutti Kompletti selbst übernommen habe von... Drehbuch, Regie und Schnittregie, aber vor allem Drehbuch.

00:34:32: Und ich habe noch nie so ein umfangreiches Drehbuch geschrieben mit Fiktion-Elementen drin.

00:34:36: Eher

00:34:36: geil, richtig cool.

00:34:37: Hey, applaus nochmal

00:34:39: an dich.

00:34:40: Danke schön.

00:34:41: Ja, das kommt ein bisschen so in diese Richtung.

00:34:44: Ich sehe mich jetzt noch nicht als die große Romanautorin.

00:34:46: Ich wollte

00:34:47: dich gerade fragen, was wäre, dann würdest du einen Roman schreiben?

00:34:52: Also es könnte sowohl sein, dass ich mal so ein Fach- und Sachbuch einfach zu meinem Business irgendwie rausgehe, zu meiner Branche.

00:34:58: Das wäre wahrscheinlich leichter umzusetzen.

00:35:01: Aber wenn es darum geht, was ich wirklich schreiben wollen würde, dann wäre es ein Roman.

00:35:06: Dann wäre es ein Roman und dann wäre es eigentlich ein Krimi.

00:35:09: Ah, ein Krimi.

00:35:10: Ein Krimi mit ein bisschen Spice.

00:35:12: Ich wollte nämlich auch gerade sagen, ich würde auf jeden Fall irgendwas schreiben, was auch sexy wäre.

00:35:17: Ja, Krimi mit ein bisschen Spice.

00:35:19: Dafür habe ich ja auch.

00:35:20: Aber ohne Vampire.

00:35:21: Ohne Vampire.

00:35:22: Ohne Vampire, definitiv.

00:35:24: Krimis ist sowas.

00:35:25: Das können sich der Kommissarier und ich total gut zusammen anschauen.

00:35:28: Das

00:35:29: ist ja ja schon krass gemacht dafür.

00:35:31: Ja, genau.

00:35:32: Und ich schaue aber seit ich fürs Fernsehen arbeite.

00:35:34: definitiv analytischer.

00:35:36: Dann starten wir mit dieser neuen Serie, und es sind ja jetzt immer diese Miniserien unterwegs, und dann sage ich, du, wie viele Folgen hat denn diese Serie?

00:35:44: Sechs oder acht?

00:35:46: Ja, warum ist das wichtig?

00:35:47: Das musst du doch nicht wissen, sag ich doch.

00:35:49: Ich will doch wissen, ob die in der Folge drei am Ende, in der Folge vier oder womöglich Wurstcase erst in der Folge fünf am Anfang knickknack.

00:36:01: Nein, die machen es nicht, sag ich schau hier.

00:36:04: Da ist der, der einsame Wolf, der Polizeibeamte, der Kommissar, was auch immer, und da kommt sie dazu, die, die ihn unterstützt, ebenso.

00:36:13: Sag ich, was glaubst du?

00:36:16: Warum glaubst du, ist es so angelegt?

00:36:18: Und dann ist aber immer wieder überrascht, wenn das passiert.

00:36:20: Immer wieder.

00:36:21: Und sie hatte wieder Recht.

00:36:23: Ja, genau.

00:36:23: Aber das ist auch was, was mich hier wirklich in meiner ganzen Fernsehanalyse schon immer wieder irritiert, ist gerade im Krimi-Schore das Frauenbild.

00:36:34: Die Frauen werden immer dargestellt als emotional, schwer zugängliche Einzelgängerinnen oder alleinerziehende Mütter.

00:36:42: Sie tragen grundsätzlich immer Lederjacken, und zwar egal, ob warm oder kalt draußen.

00:36:48: Sie tragen Lederjacken und, was ich überhaupt nicht begreifen kann, die meisten tragen Stöckenschuhe, und zwar eigentlich diese Stiefelchen.

00:36:57: Aber ganz ehrlich, wenn dann Verbrecher ist, du musst ja dem nachlaufen.

00:37:00: Ja, vor allem ist es auch so ein Schuh, der so wahrscheinlich Männer sich denken, das würde eine bodenständige Frau anziehen.

00:37:07: Also weißt du, wie ich meine, so, ich finde, das stimmt schon.

00:37:10: Aber ich weiß auch gar nicht, ob mir da jetzt wirklich eine Meinung zusteht, weil so klassische Krimis, so was gucke ich gar nicht mehr viel.

00:37:17: Sophie, du guckst sie noch nicht.

00:37:20: Ach so, guck mal das erst in seinen Vierzigen.

00:37:23: Nein,

00:37:24: in Familie High Fire Lol

00:37:26: steht

00:37:26: ja wohl was in den Stadtlöchern.

00:37:28: Und wie du Krimi schauen wirst.

00:37:30: Werd ich?

00:37:31: Was steht denn in den Stadtlöchern?

00:37:33: Wird dein Bruder nicht die neue Besetzung vom Potsdam Krimi?

00:37:36: Ja, das ist doch schon draußen.

00:37:38: Ach, das ist schon draußen?

00:37:39: Ja, das ist schon draußen.

00:37:40: Ich habe mir gedacht, das ist eine Ankündigung.

00:37:42: Nee, nee, nee, er hat eben jetzt beim Haveltoten mitgespielt und dann gibt's noch den...

00:37:46: Ja, aber er hat nicht mitgespielt.

00:37:48: Nein, er hat die Hauptrolle.

00:37:50: Ja, oh mein Gott, er ist wild.

00:37:51: Ja, ich war sehr so, so ist er auch stolz.

00:37:53: Das Ganze mit Joe Gerner.

00:37:55: Nein, warte mal.

00:37:55: Ja,

00:37:56: doch, doch, doch, der ist von GZS.

00:37:57: Ja, aber wie ist es

00:37:58: denn?

00:37:59: Wolfgang heißt er.

00:38:00: Wolfgang, Petri!

00:38:01: Nein, wie heißt er denn?

00:38:02: Wolfgang?

00:38:04: Na ja, also bei GZS heißt auf jeden Fall Joe Gerner.

00:38:07: Ähm... Also, Krimis und so was guck ich nicht gerne.

00:38:09: Ich liebe ja Sitcoms.

00:38:12: Und ... und angepasst an meine Lebensrealität, hab ich mir gedacht, ich guck mal wieder ...

00:38:19: Weil der Leben ist ein fucking Joke.

00:38:20: Ja, mein Leben ist ein Witz.

00:38:22: Und jetzt hab ich angefangen zu gucken, Two Broke Girls.

00:38:26: Hab ich noch

00:38:26: nie gesehen.

00:38:26: So großartig.

00:38:28: Das

00:38:28: ist so geil, ja.

00:38:29: Und das, ich liebe diese Serie.

00:38:32: Ich find die zwei so witzig.

00:38:33: Ich finde ... Frauenfreundschaften einfach cool, die zwei haben eine geile Dynamik.

00:38:37: Ich mag die einzelnen Charaktere und dann spielt er diese Frau mit Stiflers Mom.

00:38:42: Wie heißt die denn?

00:38:43: Ah, warte mal, das ist ja die, die immer die Mütter spielt.

00:38:47: Ja, mit den großen Pusen und die jetzt auch da beim Dings, bei Hotel.

00:38:52: Hat das die?

00:38:52: Ah, die hat bei Weitlothus auch

00:38:54: verglottet.

00:38:54: Weitlothus genau und auch bei diesem

00:38:57: ... Und bei natürlich Blond mit Reese Witherspoon.

00:39:02: Reese

00:39:02: Witherspoon hat ihr gezeigt, wie man sich bücken

00:39:05: und hab.

00:39:05: Genau, mit dem Papus.

00:39:06: Ja, genau.

00:39:07: Und genau, also diese Serie, die feiere ich gerade extrem ab.

00:39:11: Außerdem ist sie auch so sehr komediantisch, immer wieder sehr sozialkritisch.

00:39:15: Das mag ich gerne jetzt nicht ständig und nicht dominierend, aber immer wieder.

00:39:21: Gute Poanten gesetzt, gut irgendwie, da speziell US-amerikanische Problematiken aufgegriffen, Witzig geht's, liebe ich auch.

00:39:30: Aber ich habe ein Problem.

00:39:33: Nämlich.

00:39:35: Die Serie heißt Two Broke Girls, okay?

00:39:39: Und damit ist ja klar, das setzt den Ton.

00:39:41: Es sind zwei Mädels, die irgendwie keine ... Kohle haben.

00:39:45: und das ist auch witzig.

00:39:47: und ich verstehe auch, dass man in der Staffel eins das ganze irgendwie erklärt und es ist witzig, dass die keine Kohle haben.

00:39:54: und in Staffel zwei da starten sie dann irgendwie was und es funktioniert nicht und dann haben sie auch wieder keine Kohle ist okay.

00:40:00: aber spätestens ab Staffel drei finde ich, muss meiner Meinung nach, irgendwann müssen sie auch die Heldinnen sein, die sie sind, oder?

00:40:09: Müssen sie es werden?

00:40:10: Warum

00:40:10: nicht?

00:40:11: Natürlich

00:40:11: nicht.

00:40:12: Die bleiben, glaube ich.

00:40:13: Ich bin jetzt noch nicht so weit.

00:40:14: Ich habe das irgendwie mal geguckt, aber ich schaue das jetzt das erste Mal irgendwie mit Gedanken und mit einer Idee an.

00:40:23: Und ich bin mir ziemlich sicher, dass klassisch, wie das in jeder Serie ist, alles einfach beim Alten.

00:40:29: bleibt, dass sich nichts wirklich verändert, dass die Thematik immer bleibt.

00:40:34: Die zwei sind halt

00:40:36: Broke

00:40:37: und pleite und kriegen es irgendwie nicht gebacken.

00:40:39: Und es finde ich so schade, weil alles, was die Serie tut, ist ja die ganze Zeit sympathie für diese Personen aufzubauen für meine zwei Schwestern.

00:40:47: Sisters from another Mysteries.

00:40:50: Das ist das, was ich tue.

00:40:51: Ich finde die witzig, ich finde die charmant, die gefallen mir gut.

00:40:54: Aber sie kommen nie zum

00:40:56: Schuss,

00:40:57: sie kommen nicht vom Fleck, sie bleiben immer.

00:40:59: Und dann treffen sie ganz viele dumme Entscheidungen.

00:41:02: Natürlich muss man dumme Entscheidungen treffen, damit es witzig bleibt.

00:41:05: Aber könnte nicht einfach sich das Genre wechseln, kann man nicht einfach mal mutig sein und sagen, okay, drei Staffeln lang seid ihr die... Doofen, pleite, geier, ja?

00:41:17: Aber dann lernt ihr aus euren Fehlern und könnt auf eure Erfahrungswerte zurückgreifen und dann

00:41:22: werdet ihr richtig

00:41:23: geile, super erfolgreiche oder medium-erfolgreich, aber auf jeden Fall ein bisschen erfolgreichere Podcasterin.

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