#17 Die, in der Katja und Sophie Spielchen spielen
Shownotes
Wieso geht's ohne Schere nicht aus dem Escape Room raus? Sophie bekommt nicht-mehr-jungfräulich einen Ritterschlag von Ägidius und Katja Käsekuchen anstelle des Nobelpreises.
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00:00:00: Wie heißt es beim Jazz, wenn man so...
00:00:02: Immer wenn so eine Frage nach dem Jazz kommt, dann habe ich automatisch diesen einen Dating-Typ von Carrie Bradshaw im Kopf.
00:00:12: Der sie als Kontrabass.
00:00:15: Der immer auf ihr spielen will.
00:00:16: Ja, genau.
00:00:18: Ja, ich erinnere mich.
00:00:20: Ja, dann muss ich...
00:00:21: Ray.
00:00:22: Ray, der ist Ray.
00:00:23: Ich glaube, dass der auch nicht zufällig Ray ist.
00:00:25: Das war sicher so ein Querverweis auf so... Ray Charles
00:00:30: kann wohl gut sein.
00:00:31: Ja, ich weiß auch nicht.
00:00:32: Wann ist Chasige ADHS-Wipes, die der hatte?
00:00:35: irgendwie?
00:00:36: Der hatte auf jeden Fall ADHS und ist ja so von Instrument zu Instrument gesprungen und dann hat er sie auch ein bisschen bespielt und dann hat er sich, glaube ich, eine Blockflöte gekauft und dann war Carrie auf einmal out.
00:01:06: Puzzle bauen.
00:01:08: Sagst du das echt, oder?
00:01:09: Ich hab mir jetzt angewöhnt, Puzzle zu sagen.
00:01:12: Aber eigentlich ist es... Ich sag
00:01:13: Puzzle.
00:01:14: Ist irgendwie auch nicht richtig, oder?
00:01:16: Puzzle, Puzzle.
00:01:18: Ja, Puzzle.
00:01:19: Aber ich hab auch immer gesagt...
00:01:23: Ja, ja, ja.
00:01:24: Ich hab die ganzen Namen von Harry Potter immer falsch ausgesprochen.
00:01:28: Herr Mene Gringer.
00:01:29: Ähm,
00:01:31: Granger.
00:01:32: Nein.
00:01:34: Aber sie ist ja Granger.
00:01:35: Granger, genau, nicht Gringer.
00:01:37: Gringer, Grang,
00:01:39: Grang.
00:01:39: Okay,
00:01:40: genau.
00:01:41: Aber schon mit so einem englischen Start.
00:01:44: Und Cornelius Fudge.
00:01:47: Ich weiß bis heute nicht so fatsch, oder?
00:01:49: Ja, fatsch.
00:01:50: Und das war so lustig für mich, weil es gibt ja Cornelia Funke.
00:01:53: Ja.
00:01:53: Die Autorin.
00:01:54: Und das fand ich ja, das war ja als zehnjährige, dachte ich mir nur witzig.
00:01:58: Cornelius Fudke und Cornelia Funke.
00:02:01: Das ist doch, das muss doch irgendwie, dann gibt's doch einen, nein.
00:02:05: Da gibt's doch einen Zusammenhang.
00:02:07: Aber da gibt's auch, bei Harry Potter gibt's so full circle moments.
00:02:10: Hau raus.
00:02:11: Für
00:02:11: mich, als ich verstanden hab, warum Severus Snape Sivirus heißt.
00:02:16: Weil es vom Lateinischen kommt und streng.
00:02:18: Der Ernst her.
00:02:19: Genau, Ernst streng.
00:02:21: Sivirus.
00:02:23: Und Serious Black, der Pate von Harry Potter, ist ein Animagus.
00:02:30: Kann sich ein Tier verwandeln.
00:02:31: Und in welches Tier?
00:02:32: In den schwarzen Hund.
00:02:33: Genau.
00:02:34: Und wie nennt man die Hundsterne am Himmel?
00:02:36: Serious.
00:02:37: Ja.
00:02:38: Cool, oder?
00:02:39: Ah, geil.
00:02:40: So was liebe ich, wenn ich das rausfinde.
00:02:42: Ich wünschte,
00:02:43: J.K.
00:02:44: Rowling wäre nicht so eine bekackte, transfeindliche, homophobe Arsch-Sau.
00:02:49: Entschuldigung.
00:02:50: Solche Worte im neuen Jahr können wir gerne piepen, aber das macht mir Harry Potter nämlich echt zunüchte, muss ich dir sagen.
00:02:57: Kunst und Künstlerin trennen geht nicht immer.
00:03:01: Ich höre es nicht mehr so gerne, ich lese nicht mehr so gerne.
00:03:04: Das ist für mich echt ein bisschen getrübt, aber okay.
00:03:07: Nicht so gut gealtert.
00:03:10: Die
00:03:10: Frau.
00:03:11: Die Frau.
00:03:12: Sie ist der Thomas Gottschalk der literarischen Welt.
00:03:16: Ja, wahrscheinlich schon.
00:03:17: Der
00:03:17: hat mal... Ich glaube, es war ein Business-Buddy vom Kommissario, der hat etwas sehr Kluges gesagt.
00:03:26: Er hat gesagt, er findet, dass J.K.
00:03:28: Rowling den Literaturnobelpreis verdient hätte.
00:03:31: Und zwar nicht, weil Harry Potter jetzt irgendwie super eloquent wäre, hochtraubend gut geschrieben, ein literarisches Wunderwerk, sondern und da gehe ich komplett mit, weil sie es geschafft hat, eine ganze Generation wieder an die Bücher zu bewegen.
00:03:45: Das stimmt.
00:03:45: Und das
00:03:45: muss man hier lassen.
00:03:46: Das
00:03:46: stimmt wirklich.
00:03:47: Und weißt du eigentlich, apropos Literatur-Nobelpreis, also jetzt im Dezember wurde der ja wieder verliehen, an einen Unger, Laslo, ich krieg's immer nicht zusammen, aber jetzt warte mal, der hat ein Buch geschrieben, das hat vierhundert neun Seiten und das ist nur ein Satz.
00:04:08: Was?
00:04:10: Es ist nur ein Satz.
00:04:12: Da kann sich Theodor von Tane im Sender romantisch beschreiben.
00:04:17: Ich
00:04:17: hab mich das schon immer wahnsinnig gemacht.
00:04:20: Dem seine langen Sätze um Gottes will.
00:04:23: Ah,
00:04:26: im Theater, oder was, im Schultheater?
00:04:28: Nee,
00:04:28: nicht im Schultheater.
00:04:29: Ich habe danach noch eine Weile Theater gespielt in dem Dorf, wo ich herkomme, an der Dorfbühne quasi.
00:04:35: Aber jetzt nicht so bauern theatermäßig, sondern das war schon so eine Stadthalle, die bestult war und so.
00:04:39: Und da gingen auch gut Leute rein.
00:04:41: Und da haben wir F.I.
00:04:42: Priest inszeniert, meine Mutter.
00:04:43: Ach, ich kann mich
00:04:44: dich gut vorstellen.
00:04:44: Gibt's auch ein
00:04:45: Video aufs Namen.
00:04:46: Wir haben das echt großartig gemacht, meine Mom hat's inszeniert, die hat Regie geführt.
00:04:50: Ich würde sagen, die macht das doch heute noch, oder?
00:04:52: Leider
00:04:53: aktuell nicht mehr, seit einer Weile.
00:04:54: Ich glaub, F.I.
00:04:55: Fiebris, war das dann das letzte Stück, das sie gemacht hat?
00:04:59: Da war ich nämlich schon schwanger auf der Bühne und wusste es gar nicht.
00:05:03: Da war mein Kind schon mit auf der Bühne, aber sie wusste es wahrscheinlich auch noch nicht.
00:05:08: Wahrscheinlich hat sie noch keinen.
00:05:09: Ich weiß nicht, wie weit war ich denn da.
00:05:11: Na ja.
00:05:11: Die Frage ist, wusstest du es schon?
00:05:12: Nein,
00:05:13: ich wusste es erst Monate später.
00:05:16: Ich kam ja nicht wie die Jungfrau zum Kindel, aber doch irgendwie überraschend.
00:05:20: Gut verhofft.
00:05:23: Ja, genau, da haben wir Fibris gemacht und das war großartig.
00:05:26: Das hat so Spaß gemacht, das war herrlich.
00:05:29: Das war ein tolles Stück.
00:05:30: Und danach kam der alte Latein-Nachhilfelehrer von meinem großen Bruder, der heißt Egidius.
00:05:37: Und das ist so ein... Mit
00:05:41: dem Namen Muselatein werden wir auch werden.
00:05:43: Ja,
00:05:43: und der sah auch aus wie ein Egidius.
00:05:45: Ein großer Mann mit wenig Haupthahn, einer dicken Brille und immer schick gekleidet und ein ganz, ganz smarter, sehr, sehr schlauer, belesener, intelligenter... Musenmensch auch.
00:05:57: Und das werde ich nie vergessen, weil der stand, also ich bin nach der Premiere runter in den Zuschauerrahmen und hab irgendwie halt, so wie das halt ist, man lässt sich bisschen Beglück wünschen und begrüßt und dann kommt er auf mich zu.
00:06:08: und dann hat er gesagt, Sophie, das war Landestheaterqualität.
00:06:13: Und das war so ein Ritterschlag.
00:06:16: Da hab ich mir gedacht, ja.
00:06:18: Ich kann mir nicht gut als Äffi vorstellen.
00:06:20: Ich
00:06:20: guck mal, wie viel du da bist.
00:06:20: Bist du auch
00:06:21: so eine Julia Jens-Typ?
00:06:22: Ich überleg grad.
00:06:23: Ich weiß die Verfüllung mit Julia Jens und Sebastian Koch.
00:06:27: Die hab ich ganz geschafft.
00:06:29: Das Buch ungefähr nur drei Seiten.
00:06:31: Das
00:06:31: Buch hab ich auch nicht geschaut.
00:06:32: Es gibt
00:06:33: viele Literatur-Klassiker.
00:06:35: Das schaff ich einfach nicht.
00:06:36: Meine Deutschleistungskurs-Lehrerin wäre ja fast, also bei unserem Abschluss-LK-Dinner, wäre sie ja fast tot vom Stuhl gefallen.
00:06:45: Als ich gesagt hab, so.
00:06:46: nach ungefähr einer halben Flasche Wein.
00:06:49: Jetzt ist Zeit, um die Beichte abzulegen.
00:06:52: Ich bin die Person, die den Deutschleistungskurs bestanden hat, ohne auch nur ein einziges Mal Faust zu lesen.
00:07:02: Ja, geil.
00:07:03: Ich habe es nie über den Prologium Himmel rausgeschafft.
00:07:05: Ich habe es auch nicht gelesen.
00:07:07: Ach
00:07:07: Gott, nein.
00:07:08: Also mit so was konnte es mich überhaupt nicht haben.
00:07:10: Ich bin dann so Nachkriegsliteratur oder so Kästner davor schon eingestiegen.
00:07:14: Ja, genau.
00:07:15: Aber
00:07:16: diese Schinken, ich weiß auch nicht, kriegen mich auch nicht richtig.
00:07:18: Was schon noch ging, war Schiller die Räuber.
00:07:21: Nicht gelesen.
00:07:22: Das ging ganz gut noch.
00:07:24: Ich habe wenig Klassiker gelesen.
00:07:25: Da habe ich auch gelesen.
00:07:28: Aber das ist was, was ich ... Genau, da können wir jetzt gleich mal ... Das wollte ich noch anstimmen.
00:07:33: kurz.
00:07:34: And a Happy New Year.
00:07:37: Herzlich willkommen im neuen Jahr.
00:07:38: Ach so, ja, herzlich willkommen im neuen Jahr.
00:07:40: Gutes neues Jahr, Sophie.
00:07:41: Ich
00:07:41: bin froh, ein neues Jahr für dich.
00:07:42: Sondern
00:07:42: mal das Jahr mal kurz Revue passieren lassen.
00:07:45: Mit ein paar Velosophie-Fragen.
00:07:48: Ich habe mir für alle Zuhörenden
00:07:50: vorgebereitet.
00:07:51: Ich nenne es liebevoll das Fischklausspiel.
00:07:53: Das ist in so einem Schnappklauss und das sind so Reflexionsfragen aus dem Jahr vorbereitet.
00:07:58: Zieh mal eine.
00:07:59: Stell ich sie dir oder stell ich sie mir?
00:08:01: Du
00:08:01: stellst sie dir.
00:08:03: Okay.
00:08:03: Ein bisschen ASMR.
00:08:05: Oh, zwei.
00:08:06: Nur einen.
00:08:07: Ja, ich habe mich vergriffen.
00:08:10: Was brauche ich, um gut für mich selbst zu sorgen?
00:08:14: Ruhe.
00:08:18: Ich muss gucken, wo und wann ich mir die richtige Ruhe besorge.
00:08:21: Und wann ich auch Ruhe verabschiede und in die Nichtruhe gehe.
00:08:28: Das ist für mich super wichtig.
00:08:30: Weil ich tendiere oder ich neige dazu, Ruhe zu überpriorisieren und mir zu denken, oh
00:08:39: Gott, ich kann gar nichts.
00:08:40: Ich brauche
00:08:40: nur Ruhe, Ruhe, Ruhe.
00:08:42: Anstatt aus der Komfortzone rauszutreten, aber außerdem brauche ich so eine generelle Ruhe mehr.
00:08:49: So eine innere Ruhe.
00:08:52: Ja, ich glaube schon.
00:08:54: Aber Ruhe brauche ich auf jeden Fall, um für mich selbst zu sorgen.
00:08:59: Ich ziehe auch mal an.
00:09:03: Ich bin gespannt, was bei dir draufsteht.
00:09:07: Ich habe auch ein Schweinchen-Symbol.
00:09:10: Wer oder was hat mich in diesem bzw.
00:09:14: im vergangenen Jahr positiv beeinflusst?
00:09:19: Ich würde... Ja doch, das weiß ich.
00:09:24: Ich habe vergangenes Jahr an einem Mentoring-Programm teilgenommen und habe eine Mentore bekommen, sie ist Journalistin, inzwischen im Ruhestand, also eine altgediente Journalistin, eine sehr weise Frau, eine sehr lustige, gesellige Frau.
00:09:46: Sie ist so eine Frau, wie ich sie richtig gerne habe.
00:09:51: Die ist klug und die hat aber auch eine spitze Zunge.
00:09:53: Und das, was ich am meisten an ihr mag, ist, die hat richtig viel Haltung.
00:09:56: Die hat eine ganz tolle Haltung und die hat mich sehr positiv beeinflusst.
00:10:02: gute wichtige Punkte an die Hand gegeben.
00:10:05: Und das Schöne war, ich würde sagen, dass aus diesem Mentorinnen-Verhältnis eigentlich eine Freundschaft entstanden
00:10:12: ist.
00:10:13: Und das jetzt meine alte Weise Freundin ist, mit der ich voll ernsthafte Dinge reden kann, voll private, persönliche Dinge, beruflich mich extrem gut austauschen kann, die mir echt auch durch eine schwierige Projektsache geholfen hat.
00:10:30: Und diese totale Bereicherung in meinem Leben.
00:10:33: Voll schön.
00:10:33: Die mich sehr positiv beeinflusst.
00:10:35: Und das hatte ich auch nicht am Schirm.
00:10:37: Weil sie ja nicht sagen, ja, keine Ahnung.
00:10:39: Wir wussten, jetzt kommt irgendwann unser Podcast.
00:10:41: Und natürlich hat mich das auch positiv beeinflusst und so weiter.
00:10:44: Aber das war so... Unverhofft,
00:10:45: ja.
00:10:45: Ja,
00:10:46: genau.
00:10:47: Die größte als vorher angenommen.
00:10:49: Voll.
00:10:49: Sehr schön.
00:10:50: Ja.
00:10:52: Ich habe jetzt um Jahreswechsel eine Erkenntnis gewonnen.
00:10:55: Um Mitternacht.
00:10:56: Nee.
00:10:58: Und mittelnachtzeitig Schluck auf.
00:10:59: Ich sag's dir, wie's ist.
00:11:00: Ich hatte eineinhalb Stunden beim Jahreswechsel Schluck auf.
00:11:03: Weil ich die ganze Zeit an dich gedacht
00:11:05: hab.
00:11:06: Weil ich viel zu viel Kohlensäure konsumiert habe.
00:11:09: Wie konnte das passieren?
00:11:10: Ich
00:11:10: hatte einen sehr aggressiv-kohlensäurigen Roseproseco und den habe ich unterm Gen von Location A nach Location B. Und diese Erschütterung
00:11:21: beim Game.
00:11:22: Das war einfach
00:11:23: zuviel.
00:11:24: Das war zuviel.
00:11:24: Dann dachte ich mir, okay, wir werden jetzt mit Wasser gegensteuern.
00:11:27: Hab wieder Wasser mit Kohlensäure gezogen und dann hat es mich also wirklich fertig gemacht.
00:11:32: Also meine Speiseröhre ist sehr lidiert im neuen Jahr angekommen.
00:11:36: Okay.
00:11:36: Und ich hab dann, ich glaub, nach Mitternacht.
00:11:40: lauwarmes Leitungswasser gezogen.
00:11:42: Dann ist besser geworden.
00:11:43: Da hat es zum Glück irgendwann aufgehört, eineinhalb Stunden.
00:11:46: Und so was wie Schluck auf.
00:11:48: Das
00:11:48: ist ja die Hölle.
00:11:49: Das geht mir auf die Psyche.
00:11:50: Ja,
00:11:51: natürlich.
00:11:52: Das ist unkontrolliert.
00:11:53: Ja, das ist so.
00:11:54: Aber das ist dann auch so kratzig und das tut so weh.
00:11:56: Ja, und dann zuckt man und man hüpft irgendwie und zwischen irgendwelchen Wörtern kommt es einfach rausgebracht.
00:12:03: Ja, und dann versucht man sich so intellektuell zu unterhalten und dann... Ja, furchtbar.
00:12:07: Das untergräbt die ganze Kompetenz.
00:12:10: Das Christkind hat dieses Jahr dem Kommissario und mir wieder ein Gemeinschaftsgeschenk gebracht.
00:12:16: Das ist aber nett von Christkind.
00:12:17: Weil der Kommissario, heißt ja nicht umsonst Kommissario, wir mögen ganz gern so Krimi-Aktenspiele und so was.
00:12:26: Und jetzt hat mein Christkind uns gemeinsam beschenkt mit einem Escape-Spiel.
00:12:34: Ich hab gemerkt, ich bin inzwischen reich an Escape spielen.
00:12:38: Ja.
00:12:39: Und sie sterben in Schönheit.
00:12:41: Okay.
00:12:42: Weil diese Krimi-Akten, diese Vollakten, es geht supergut, macht mir total Spaß.
00:12:46: Aber diese Escape-Spiele.
00:12:49: Sie machen mich fertig, ich verstehe sie nicht.
00:12:53: Und zwar geht es los, ich lese die Anleitung und lasse mich dann doch so durch dieses Spiel führen.
00:12:57: Nein, was heißt durch dieses Spiel führen?
00:12:59: Ich komme ja nicht mehr übers Rätsel einzeln aus, weil ... Da heißt es dann, ja, jetzt nimmst du dir die Karte A und dann musst du da, wo du denkst, die richtige Lösung zu haben, an der gestrichelten Linie im Entlang schneiden.
00:13:11: Da fängt es ja bei mir schon mal an, dass ich hier überhaupt keinen Lust habe, in eine Karte reinzuschneiden.
00:13:18: Und dann frage ich mich, muss das denn wirklich, muss das denn wirklich sein?
00:13:22: Oder ist das ein mieser Trick,
00:13:24: damit man es nur einmal benutzen kann?
00:13:26: Damit
00:13:26: man es nicht weiterverkaufen kann.
00:13:27: Und dann denke ich mir, Paha, das werde ich doch wohl auch ohne schneiden schaffen.
00:13:31: dann merke ich, aber schon dann kommt die nächste Fragestellung.
00:13:33: Ich verstehe die Fragestellung nicht.
00:13:35: Ja, weil du was nicht weißt, was
00:13:37: im
00:13:38: abgeschnittenen Zustand stand, oder?
00:13:40: Nein, ich weiß es nicht.
00:13:42: Ich kann nicht mal den Stolperstein erkennen, an dem ich hängen bleibe.
00:13:46: Okay.
00:13:47: Aber
00:13:47: klar ist der Kommissario und ich sind the same procedures every year.
00:13:52: in das neue Jahr gestartet mit einer absoluten Null-Box-Stimmung bei diesem Escape-Spiel, weil wir spätestens nach drei Karten, die wir random dann irgendwo rausziehen und schauen und versuchen das zu verstehen, den Hut draufhauen und sagen, Probieren wir es nächstes Jahr noch mal.
00:14:08: Und dann denke ich mir aber wieder kurz vor Weihnachten, ach so ein Escape-Spiel, das wäre ja cool.
00:14:12: Schenk uns wieder ein.
00:14:13: Das ist das zweite oder dritte Jahr in Folge, dass ich uns sowas schenke und wir es nie zu einem spielen, weil es einfach nur furchtbar ist.
00:14:19: Aber
00:14:19: wieso schenkst du dann nicht einfach weiter Fallakten?
00:14:23: Ihr werdet ja nicht jeden Fall schon gespielt haben, oder?
00:14:25: Nee,
00:14:25: ähnlich.
00:14:26: Aber das ist halt so.
00:14:26: die Escape-Spiele, die fallen wir dann in die Hand.
00:14:29: In die Hände.
00:14:29: Und dieses Jahr bei Chobi passiert.
00:14:31: Ja.
00:14:32: Und dann gab's da so Sherlock Holmes und der verrückte Hutmacher.
00:14:35: Und dann dachte ich mir, ach, schön, wir waren ja gerade in London.
00:14:38: Und der dann?
00:14:38: Und der
00:14:38: Hut.
00:14:39: Ja, genau.
00:14:39: Und der Kommissario mag ihr Hütte ganz gern.
00:14:41: Und das ist sicher nett.
00:14:42: Und das hat sich so nach ein bisschen so einem Old Money Herren aus, statt der Spiel, angefühlt.
00:14:47: Und dann dachte ich mir, ach, das passt doch gut in diese winterliche Stimmung und so weiter.
00:14:52: Dann geht es schon los, schneide entlang, du brauchst eine Schere.
00:14:55: Und dann denke
00:14:56: ich mir schon, oh.
00:14:57: Toll.
00:14:59: Ja, es misst einfach.
00:15:01: Dann hoffe ich, dass dein Vorsatz für dieses Jahr ist, halt keine Skateroom vielleicht mehr Spiel zu kaufen.
00:15:07: Ja, ich glaube auch.
00:15:08: Also ich trau mich ja gar nicht so haptisch in so einen Echten zu gehen, weil ich... Angst habt, dass es mich da genauso frustriert.
00:15:15: Ich würde ja voll gerne mal wieder in den Escape Room gehen.
00:15:17: Ich habe ja schon eine Weile jetzt drüber nachgedacht, das mal wieder zu machen.
00:15:20: Ich habe das erst einmal gemacht in Berlin vor Jahren.
00:15:24: Und es war schon lustig, wobei ich da in dem Fall schon eher als Animatörin gebucht war, auf der Gruppe von Leuten und nicht als Brain.
00:15:33: Also es war schon recht klar, dass ich für die Stimmung da bin und nicht für die Rätsel, was gut aufgeteilt war.
00:15:40: Das war auf jeden Fall sinnvoll, das so zu machen.
00:15:42: Und jetzt bin ich ja so eine, schon ein bisschen so eine Rätsel, freak geworden.
00:15:46: Ich liebe ja das Rätsel aus der Zeit zu lösen, das Kreuzwort Rätsel.
00:15:50: Und das ist, das heißt um die Ecke gedacht.
00:15:52: Und dann gibt es da immer so, ja, das ist halt jede, jede Spalte oder Reihe, die du ausfüllen musst, senkrecht oder wagrecht, ist immer für jede Zahl ein Rätsel.
00:16:02: Also kein, du musst es nicht wissen, sondern du musst es halt lösen.
00:16:05: Und das ist echt oft nicht so... leicht.
00:16:07: Du musst so um die Ecke denken.
00:16:09: Deswegen glaube ich, bin ich eigentlich voll im Saft für so ein Escape Room.
00:16:13: Ich
00:16:13: bin auch ein Rätsel Typ.
00:16:14: Ich mag das ja total gerne zu rätseln.
00:16:17: Aber diese Escape-Spiele, das ist wirklich meine Erkenntnis.
00:16:21: Dafür bin ich nicht gemacht.
00:16:24: Wobei ich ja beim Krimi-Dimmer, haben wir ja schon mal besprochen, bin ich ja, ich bin mir einfach sagen unschlagbar.
00:16:29: Ja und das ist ja was, was ich unbedingt machen möchte dieses Jahr.
00:16:32: Ich will fix ein Krimi-Dimmer.
00:16:38: Ich möchte auf jeden Fall ein Krimi-Dinner hosten.
00:16:41: Habe ich richtig Bock drauf.
00:16:43: Richtig geil.
00:16:43: Essen sitzen und ... Ich schmeiß
00:16:45: mich da ja voll rein mit Anzusskeln.
00:16:47: Ist so cool.
00:16:47: Will
00:16:47: ich fix machen.
00:16:49: Freu ich mich schon drauf.
00:16:50: Freu ich mich auch schon davon so.
00:16:51: Du,
00:16:51: so ein Escape-Room-Ding, gib mir das mal weiter.
00:16:54: Ich würde gerne wissen, ich schneide doch nirgendswo rein, ob ich es checken würde.
00:16:58: Ja?
00:16:58: Gebe ich dir eins mit.
00:16:59: Ich hab ja einen Pazzer auf.
00:17:00: Hast du einen Pazzerhause?
00:17:02: Und wenn ich doch irgendwo reinschneiden will, dann kaufe ich es dir ab.
00:17:05: Aber Weihnachten ist beim Kommissario und mir generell immer ein sehr spielreiches Unterfangen.
00:17:13: Wir schenken uns tatsächlich sehr viele Spiele.
00:17:16: Und ich habe bekommen eine neue Version Hitzer.
00:17:20: Ah, welche?
00:17:21: Schlager.
00:17:26: Hast du es schon gezockt?
00:17:27: Ja, zweimal haben wir es schon gespielt.
00:17:30: Einmal habe ich mich echter Kommissarier abgezockt und Schlager ist richtig schwer.
00:17:34: Das ist richtig schwer, weil da kommen wirklich, also da kommen ja Nischenprodukte zum Vorschein, Halleluja.
00:17:41: Ich
00:17:41: will das auf gar keinen Fall spielen, habe aber an heilig, oder in den Weihnachtsfeiertagen mit meinen Eltern, Hitzter, Guilty Pleasures gespielt und meine Mutter hatte eine ähnliche Erkenntnis wie du vor einigen Monaten.
00:17:53: Sie rockt ab bei Schlager und es war so lustig, weil meine Mutter saß da und meinte nur so, Hitparade.
00:18:01: Was weiß ich alles aus der Hitparade?
00:18:03: Sag ich, mit meiner
00:18:03: Großmutter immer geguckt.
00:18:05: Ja, ich weiß, genau.
00:18:05: Dann hat
00:18:06: die so
00:18:07: viele Sängerinnen mit Namen und Titel gewusst.
00:18:10: Sie war selber so erstaunt.
00:18:12: Da sind wirklich frühkindliche Erinnerungen in die Hochgeplopptes.
00:18:14: Das war wirklich für uns dieses Jahr ein Weihnachten ...
00:18:18: In der nostalidischen Unterhaltung.
00:18:21: Ja, genau, wirklich.
00:18:22: Wirklich, das war so lustig.
00:18:24: Ja, aber bei dem Schlager-Hitster, da kommen dann so Namen, da kickt wieder mein gefährliches Halbwissen.
00:18:29: Da stehen so Namen drauf, die ich natürlich kenne, aber eigentlich Null, Null Bezug dazu hab, Beatrice Eglied.
00:18:35: Ja, gut, die würde ich vielleicht sogar noch erkennen, weil die hab ich bei Deutschland sucht, den Superstar damals gesehen.
00:18:39: Da hab ich noch ein bisschen ... Da
00:18:40: kommt die her.
00:18:41: Ja,
00:18:41: die war die erste, die war die erste, die zu DS, DS kam und Schlager gesungen hat.
00:18:48: Und dann war so die ganzen JurorInnen waren so ... Hey, wir singen hier Popmusik und dann hat sie gesagt, ja, bei Schlager ist auch Popmusik und ich sing nur Schlager.
00:18:56: Und dann hat die dann komplett in die Live-Shows und hat nur Schlagersongs gesungen und hat das, glaub ich, nicht gewonnen.
00:19:03: Aber richtig gerockt.
00:19:04: Ja,
00:19:05: ja, und war es seitdem ... Das
00:19:06: Schlager-Business hat Florian Silber-Eisen mal irgendwie, glaub ich, ein Interview gegeben und hat gesagt, dass das Schlager-Business richtig hart ist.
00:19:15: Also das ist ein richtiger ...
00:19:16: Natürlich.
00:19:17: ... Übler ... verwundert dich das, etwas, das so, so gefühlsdragend, so emotional und so heile Welt und so, wenn das alles nach außen produziert wird, kannst du wissen, dass da Indy Kaka im Dampfen ist.
00:19:31: Das ist mir klar.
00:19:33: Ja, also, aber ich frage mich dann zum Beispiel so etwas wie Taylor Swift.
00:19:38: Ja.
00:19:38: Ist das eigentlich auch Schlager?
00:19:40: Ich dachte, das ist kein Film.
00:19:40: Ist das eigentlich englischsprachiger Schlager?
00:19:44: Ja, Fog.
00:19:46: Ja, ich glaube, dass sich das nicht komplett übersetzen lässt, weil man sagt ja zum Beispiel auch, dass dieses weltberühmte Buena Vista Social Club Album, dass das ja kubanischer Schlager ist, zum Beispiel.
00:19:59: Das empfinden wir ja ganz anders.
00:20:01: Und ich denke, dass Schlager innerhalb der Gesellschaft immer sehr eindeutig quasi festgelegt wird, dass es jetzt Schlager, dass es diese sparte Musik, die fühlt sich so an wie für uns eben Schlager, aber das heißt halt anders.
00:20:13: Weil Schlager, finde ich, hat wirklich einen uncoolen Ruf jetzt in unserer Generation und ich finde das teilweise einfach zu unrecht.
00:20:23: Ja.
00:20:23: Schlager
00:20:25: ist nicht nur
00:20:25: die Hinterwurzflasche Zündersäser.
00:20:30: Das sind jetzt nicht Schlager, die mich abholen, aber also gerade so was wie Udo Jürgens oder sowas.
00:20:35: Dann wissen wir ja, dass ich eine Vorliebe für Roland Kaiser habe.
00:20:38: Aber
00:20:38: ist Udo Jürgens, läuft das auch unter Schlager?
00:20:40: Das ist
00:20:40: Schlager.
00:20:41: Weil Puhr zum Beispiel sagt man auch, dass unter Schlager läuft?
00:20:43: Ist in der Schlager-Edition dabei.
00:20:45: Genau,
00:20:45: aber das finde ich so lustig, weil das ist für mich Null Schlager, weil das ist für mich deutsche Rockpop einfach.
00:20:51: Weil die haben ja so geilen Sound gemacht.
00:20:53: Bist du bescheuert?
00:20:55: Die Drums.
00:20:56: Also was da schlagzeugmäßig in den Songs passiert, das ist großes Kino.
00:21:01: Das ist großes großes Kino.
00:21:03: Das würde ich überhaupt nicht bei Schlager einordnen.
00:21:07: Also ich halte fest, Schlager ist besser als sein Ruf.
00:21:11: Okay.
00:21:17: Sagen Sie und please in die Tuber.
00:21:20: Na ja, gut, Tuber ist jetzt auch nicht unbedingt Schlager, gell?
00:21:23: Du hast ja auch so ein Musikspiel vom Christkind bekommen.
00:21:26: Ja, das Christkind heißt Sophie Hirefire Lol und hat...
00:21:29: Hirefire Lol.
00:21:30: Hirefire.
00:21:31: Das war noch Hirefire.
00:21:32: Ach, das ist jetzt die Steigerung ins neue Jahr.
00:21:34: Hire.
00:21:35: Genau, ab heute.
00:21:37: Rieche
00:21:37: aber schön mit Sophie Hirefire
00:21:40: Lol.
00:21:41: Geil, das gefällt mir gut.
00:21:43: Ja, ich hab mir noch Hey Play Hit.
00:21:45: Hey Blit.
00:21:46: Okay.
00:21:47: Ich hab mir noch Play-Hit geschenkt.
00:21:50: Wie funktioniert
00:21:50: das?
00:21:52: Das passiert in vier Spielzügen.
00:21:56: Und du musst Random Facts aus dem Musikbusiness beantworten.
00:22:00: Also so Musikfragen halt, so was wie... Mach
00:22:02: mal ein Beispiel.
00:22:04: Stimmt es, dass Marilyn Manson
00:22:09: von... Ist der Bruder von Marilyn Monroe?
00:22:11: Nein, dass Marilyn Manson Blut von seinen Fans getrunken hat, was die Fans sich vorher abgezwagt haben.
00:22:21: Da gibt es so einen Myth, oder halt nicht Urban Myth, sondern halt so eine Legende oder so einen Dingsprung.
00:22:26: Ich würde es ihm zutrauen.
00:22:27: Ich habe aber einen anderen Random Fact zu Marilyn Manson.
00:22:30: Der hat mal einen Spiritosenpreis gewonnen, weil der einen Absint gemacht hat.
00:22:38: Der heißt auf jeden Fall Mansint und es ist auch So ein Etikett drauf, das glaube ich hat eher im Absinnt-Rausch von sich gemalt, so mit so Tusche und Aquarelle und so.
00:22:49: Und den habe ich mal getrunken, der ballert richtig, alles ist sehr gut.
00:22:52: Ja, Absinnt macht
00:22:52: ja nicht nur zu saffen, sondern auch blind.
00:22:55: Ja, geil.
00:22:58: Genau, also das wusste ich.
00:22:59: Das ist so mein einziger Fakt, den ich über Marilyn Manson
00:23:03: lebt.
00:23:04: Er hat kein Blut von ... Und
00:23:06: er war mal mit Dieter von Tee zusammen.
00:23:08: Genau, das wusste ich noch.
00:23:09: Das habe ich über MTV noch mitbekommen.
00:23:11: Also er hat kein Blut gedrunken, aber da gibt es dann eben so eine Fragerunde mit unterschiedlichen Kategorien.
00:23:17: Das wird so alles durchgemischt, da gibt es eben wahr oder falsch und dann Multiple Choice und solche Sachen.
00:23:22: Dann gibt es eine Runde ... Ach, die ist auch richtig witzig.
00:23:27: Da geht es um so Songtexte eigentlich.
00:23:30: Aber da steht dann zum Beispiel nur, wer ist Freitagsnieder?
00:23:34: Ja, Tieder.
00:23:35: Genau.
00:23:36: Oder ...
00:23:37: Hey, das haben sie, glaube ich, von der Kristerie geklaut.
00:23:39: Wahrscheinlich.
00:23:40: Das siebe
00:23:40: ich mir mal für die Kristerie.
00:23:41: Genau,
00:23:41: aber das sind so witzige ...
00:23:43: Nee, da war die Frage, wann ist Tieder Nieder?
00:23:45: Freitags.
00:23:46: Genau.
00:23:46: Und das ist richtig lustig auch gemacht.
00:23:49: Oder womit ... vertreibt das rote Pferd die Fliege.
00:23:55: Das geht dann auf Zeit und da musst du so viele Fragen wie möglich beantworten.
00:23:59: Da wäre ich wahrscheinlich richtig gut drin in der Rubrik.
00:24:01: Ja und das ist wirklich witzig, weil es dann einfach auch zackig geht.
00:24:05: Und dann gibt es noch eine Kategorie und die letzte ist meine Lieblingskategorie, die heißt nämlich Karaoke Battle.
00:24:11: das ein Wort drauf, auf Deutsch und auf Englisch.
00:24:13: Und du musst dann als erstes dir quasi das Mikrofon schnappen und ein Song anstimmen, wo das Wort drin vorkommt.
00:24:20: Einfach nur die Passage.
00:24:21: Das habe ich auf TikTok schon ein paar Mal gesehen.
00:24:24: Genau, da steht dann irgendwie drauf.
00:24:28: Da steht dann zum Beispiel Hard oder Herz.
00:24:31: You're
00:24:31: my heart, you're my soul.
00:24:33: Genau, und du musst es dann anstimmen, man muss es auch erkennen können und du musst halt schnell sein.
00:24:37: Und da merke ich, dass ich... Ultraschnell bin.
00:24:39: Ich habe es nämlich neuer, habe ich mit meiner lieben Freundin Lana, nennen wir sie Lana, verbracht.
00:24:45: Und die ist eigentlich, sie ist eigentlich die Jukebox.
00:24:50: Sie kennen alle Texte auswendig.
00:24:52: Die ist so textischer, so textischer war ich mein Leben noch nie.
00:24:55: Und es ist hier super schwer gefallen.
00:24:57: Vielleicht, weil es zwei Uhr morgens war.
00:25:00: Vielleicht war man es auch sehr denkt.
00:25:01: Vielleicht
00:25:02: auch, weil man es sehr denkt.
00:25:03: Weil
00:25:03: ich glaube, da muss man sich darauf einlassen, einfach zu assoziieren und einfach reinspringen.
00:25:07: Genau.
00:25:07: Das fällt mir halt ultra leicht.
00:25:09: Ich würde meinen, da wäre ich unbesiegbar.
00:25:11: Ja, jetzt hast du mich angefixen.
00:25:13: Ja, können wir fix, fix, fix gerne spielen als bald.
00:25:16: Cool.
00:25:17: Und wenn ich gewinne, dann zogst du mit mir eine runde Schlagerhitze da.
00:25:21: Das kann ich nicht so sagen.
00:25:24: Weil was mir bei Hitster so viel Spaß macht, ist diese ganzen Songs, die man kennt und dann mit anstimmt.
00:25:29: Und das kommt zu dieses Gefühlchen hoch und ich kann es einordnen.
00:25:32: Und das habe ich bei Schlager nicht.
00:25:33: Wir können es probieren.
00:25:34: Ich will ja nie mich gegen irgendwas querstellen.
00:25:36: Ich würde dem Ganzen eine Chance geben, aber ich bezweifle, dass mir das Spaß macht.
00:25:40: Sorry.
00:25:42: Aber
00:25:42: ich kann dir gerne ein Date mit meiner Mutter ausmachen.
00:25:44: Jawoll!
00:25:46: Die spielt das Fix mit dir.
00:25:47: Da werden wir Schlagerhitster
00:25:49: zocken.
00:25:50: Ach, ich freue mich drauf.
00:25:52: Ich habe ja jetzt auch über die Feiertage eine Uru-Jürgens-Doku angeguckt, auf dem NDR, glaube ich, kaum die.
00:26:00: Die hat mich wieder zurückgeholt.
00:26:02: Ich bin ja Uru-Jürgens, finde ich ja klasse.
00:26:07: Und dann ist mir wieder klar geworden, wie politisch.
00:26:11: seine Texte einfach waren.
00:26:13: Und dann wird das immer so runter.
00:26:15: Ja,
00:26:15: so ein Sing-Sang.
00:26:17: Ja, genau.
00:26:18: Durchsichtiges Piano,
00:26:19: ja, ja.
00:26:20: Tiefpolitische
00:26:21: Texte einfach.
00:26:22: Und der war schon, der war schon ein
00:26:26: Top-Typ.
00:26:26: Ja, den hat meine Oma auch abgefeiert, den mochte die richtig.
00:26:29: Der hat den mal live gesehen.
00:26:31: Meine Mutter war, meine ich, mehrmals auf dem Udo Jürgens Konzert.
00:26:37: Und ich meine, dass sie und ihre Freundin sogar mal das Handtuch von ihm gefangen haben, bei der ja am Schluss in meinem Bademantel auf die Bühne ging und dann das Handtuch in die Menge geworfen hat.
00:26:47: Es könnte sein, dass ich immer wieder was klarstellen muss, vielleicht aber auch nicht.
00:26:52: Ich überlege gerade, ob ich noch irgendwas klarstellen wollte.
00:26:55: Nein, ich dachte, ich wollte irgendwas noch.
00:26:58: Mein Vorsatz für's neue Jahr weniger klarstellen.
00:27:01: Bist du jetzt ja mit Vorsätzen gestartet?
00:27:04: Hört sich schon ein bisschen so an.
00:27:11: Also jetzt nicht so Vorsätze, das haben wir auch letztens besprochen.
00:27:14: Also so Vorsätze wie Gelassenheit habe ich mir jetzt nicht genommen.
00:27:17: Ich habe mir schon so Dinge überlegt, was möchte ich jetzt im neuen Jahr ein bisschen mehr angehen, was möchte ich mehr fokussieren.
00:27:25: Na ja gut, aber du willst auf jeden Fall auch einen Preis gewinnen?
00:27:28: Genau, das ist was.
00:27:29: Also das sind eher so berufliche Sachen.
00:27:32: Ich möchte den Journalismuspreis abräumen.
00:27:36: Das finde ich so geil.
00:27:37: Nobelpreis wäre geil.
00:27:41: Den Nobelpreis.
00:27:42: Den hast du schon.
00:27:45: Ja, beruflich habe ich mir vorgenommen, ich habe ja jetzt im vergangenen Jahr, also ich bin ja auch immer so ein bisschen ein Speakerin unterwegs und ich merke das so, die Qualität meiner Vorträge, Keynotes.
00:28:00: immer auch ein bisschen mit der Tagesform zusammenhängt bei mir.
00:28:04: Wie wohl fühle ich mich in meinem Körper, wie gut geht es mir und so weiter.
00:28:08: Und ich habe das Gefühl, dass das schon einen Ausschlag geben ist für meine Gesamtperformance.
00:28:13: Das würde ich gerne Suvarena hinbekommen, dass ich davon nicht mehr so abhängig bin, sondern dass ich sage, dass einfach dieser natürlich ist, kommt auch Learning by Doing und so weiter.
00:28:23: Aber dass ich sage so, dieser Grundstock ist so sicher, dass auch wenn ich jetzt nicht wohlfühltag habe, dass ich trotzdem sage, hey,
00:28:32: ich bin bei
00:28:33: den für mich akzeptablen Prozent an Leistung.
00:28:36: Und egal, ob dann eine Periode dazu kommt oder irgendein Stress oder irgendwas.
00:28:42: Genau,
00:28:42: dass ich da einfach souveräner werde.
00:28:44: Und ich habe vergangenes Jahr jetzt zum ersten Mal diese Pichakcha.
00:28:49: diesen Petschaktur-Vortrag gehalten, zwanzig Folien, ah, zwanzig Sekunden.
00:28:53: Und ich habe gemerkt, ich habe mich das selber so in ein perfektioniertes Quassett gedrängt, dass ich immer genau die zwanzig Sekunden schaffen wollte, dass ich genau mit der Poante da lande und dann schalte es um und so weiter und so fort.
00:29:10: Und ich glaube, da habe ich mich selber ein bisschen überholt.
00:29:14: weil ich da vielleicht noch gar nicht so war und ich hatte auch nicht so einen guten Performance-Tag und ich glaube, dass ich das einfach besser kann, dass ich es auch mehr genießen
00:29:22: kann.
00:29:23: Ja.
00:29:24: Und deswegen würde ich im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr
00:29:39: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr
00:29:41: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im.
00:29:43: Ich würde sagen nicht bei allen, aber ja, Großteils.
00:29:47: Weil wenn es jetzt einfach so eine Easy-Peasy-Powerpoint-Präsentation gewesen wäre, dann wäre es ganz anders gewesen.
00:29:53: Aber ich habe mich halt versucht, sehr, sehr an die Spielregeln zu halten.
00:29:58: Und ich damit limitiere?
00:29:59: Ja, genau.
00:30:00: Ich habe mich damit limitiert.
00:30:01: Deswegen würde ich in den Anlauf starten wollen bei Pitch-Ucture.
00:30:07: Und da auch nochmal vom Storytelling her, das ein bisschen verfeinern und einfach mich da... Und ein großes Ding, das ich mir, das ich jetzt schon versucht habe, dieses Jahr zu bearbeiten, das muss ich weiter bearbeiten.
00:30:22: Ich muss lernen, Applaus auszuhalten.
00:30:26: Und das ist ein bisschen komisch, weil ich bin natürlich und ... Da werde ich immer komisch angeschaut bei mir in einer Branche, wenn ich sage, Leute, wir sind in einer Medienbranche.
00:30:36: Natürlich haben wir alle einen Ansehensmotiv.
00:30:38: Und dann merkst du, dass sich manchmal Leute gleich so angegriffen fühlen, was ich nicht.
00:30:42: Ich sag, nein, natürlich.
00:30:44: Wir gehen nicht in einen öffentlichkeitswirksamen Beruf, wenn wir nicht einen Ansehensmotiv haben.
00:30:48: Natürlich.
00:30:49: Und es ist auch überhaupt nicht, das ist ja auch nicht gewertet.
00:30:52: Nein, und das gehört ein bisschen auch dazu.
00:30:55: Natürlich.
00:30:56: Und viele nehmen das gleich als so eine Negativwertung auf.
00:30:59: So weißt du, das ist dann so dieses von falscher Bescheidenheit getränkt, wo ich sage, nein, du musst da zu dir selbst.
00:31:05: Ganz genau.
00:31:06: Natürlich haben wir ein Ansehensmotiv.
00:31:08: Und es kann jetzt sein, wenn ich als Moderatorin vor der Fernsehkamera stehe, das ist aber auch, wenn ich sage, ich bin hinter den Kulissen und setze aber Themen und versuche da irgendwie in den Diskurs was rein.
00:31:21: zu geben.
00:31:22: Natürlich.
00:31:23: Und wir wären auch falsch in dieser Branche, wenn wir dieses Ansehensmotiv nicht hätten.
00:31:27: Absolut.
00:31:28: So, und da kommt jetzt aber so eine kleine Diskrepanz bei mir.
00:31:33: Ich bin mir dessen total bewusst und ich gehe souverän mit diesem Ansehensmotiv um und da brauche ich mir auch nicht selbst in die Tasche lügen.
00:31:41: Und dann ist es, dass ich auf Bühnen gehe, mich hinstelle, jetzt nehmen wir auch als Beispiel meine Quizrunden.
00:31:47: Ich stell mich dahin, ich hausse da durch, mir macht das total viel Spaß.
00:31:51: Und dann kommt der Moment von Applaus.
00:31:54: Und ich kann ihn nicht aushalten.
00:31:57: Ich bin wahnsinnig beschämt, wenn der Applaus kommt.
00:32:00: Ich kann nicht stehen bleiben, sondern ich schau dann beschämt so halb in den Boden oder versuch mich schnell zu verziehen.
00:32:07: Yeah,
00:32:08: you should own it.
00:32:10: Genau, ich kann mich da nicht reinlegen wie in eine Badewanne.
00:32:14: Ich bin da unfassbar.
00:32:16: beschämt.
00:32:17: Okay.
00:32:17: Was so schade ist, weil Applaus ist immer Danke.
00:32:21: Das ist immer die Möglichkeit vom Publikum zu bedanken.
00:32:26: Und wer klatscht, der will klatschen.
00:32:29: Da muss er lernen, dich da drin zu baden.
00:32:33: Ich habe immer so die Sorge, dass ich die Person bin, die dann immer ein bisschen zu lang auf der Bühne steht.
00:32:39: Echt?
00:32:40: Und so what?
00:32:42: Ja, ich weiß auch nicht.
00:32:43: Ist doch wurscht.
00:32:45: Ja, also ich kann mich da nicht gut reinlegen.
00:32:47: Ja, ich weiß schon, weil du auch, du hast auch so eine bescheidene Seite.
00:32:52: Eine Seite an dir, du hast ja viele Seiten und das ist schon auch Bescheidenheit, glaube ich, ist da schon auch vertreten irgendwie.
00:32:59: Es ist Bescheidenheit, muss ich nochmal kurz über dich nachdenken, aber schon auf eine Art.
00:33:05: Sie soll der Zwiespalt zwischen gesehen werden wollen und auch belohnt werden wollen.
00:33:12: Man will den Schulterklopfer und wilde Statcheln.
00:33:15: Aber das ist es.
00:33:16: Du musst halt die Form des Schulterklopfern, die musst du halt noch annehmen lernen.
00:33:20: Aber das schaffst du.
00:33:21: Ich zeig dir, wie das geht.
00:33:22: Applaus annehmen immer gerne.
00:33:26: Das habe ich gelernt auf den Bühnen, auf den ich stand.
00:33:29: Einfach das zu checken.
00:33:31: Das ist für mich.
00:33:33: Das hab ich mir verdient.
00:33:34: Das geb ich mir jetzt, muss man nicht unnötig, lange rauszögern so, aber ...
00:33:39: Geh ich zu dir in die Applausschule?
00:33:40: Geh zu mir in die Applausschule.
00:33:42: Ja, ja.
00:33:44: Ja, das ist ... Ein schönes
00:33:45: Gefühl.
00:33:45: Das ging mir beim Theater spielen immer so.
00:33:48: Der Moment, wenn dann geklatscht wird ... Es hat auch in mir diesen Teil, der sagt, jetzt ist es aber auch gut.
00:33:54: Jetzt haben wir auch gehört.
00:33:55: Ja, danke.
00:33:57: Ich weiß schon, es war eine tolle Performance.
00:33:59: It's all right.
00:34:01: Beruhigt euch.
00:34:02: Aber man darf schon auch eine ganze Weile sich das Konzert, das Clutch-Konzert einfach geben.
00:34:08: Weil es ist für dich.
00:34:10: Es wird dich geklatscht.
00:34:12: Ja, setz dich rein.
00:34:14: Clutch, Clutch, Clutch.
00:34:15: Suche ich mich in die, in die applausige Badewanne zu
00:34:18: legen.
00:34:20: Katja, yeah!
00:34:22: Ja, probier's mal aus.
00:34:24: Guck, jetzt wird er dann eh bald wieder gequist.
00:34:25: Dann kannst du's gleich mal ausprobieren.
00:34:27: Ja, ich versuch das seit drei Jahren auszuprobieren.
00:34:30: Ja, aber dann briefe ich dich noch mal davor und zeig ich dir, wie's geht.
00:34:33: Oder
00:34:34: du bist ja meine Assistenz, dann schnappst du dir das Mikrofon und sagt, so, und jetzt helfen wir Katja über die Schwelle.
00:34:40: Wir applaudieren jetzt alle.
00:34:41: Katja, komm, du
00:34:42: musst dich nicht schämen.
00:34:42: Katja, komm
00:34:43: her.
00:34:43: Komm, schau, wir nehmen dich bei der Hand und jetzt genießt du den Applaus.
00:34:46: Da
00:34:46: ist es gut gemacht.
00:34:46: Und hier, wir zeigen dir das jetzt.
00:34:51: Wooh!
00:34:52: I love you!
00:34:53: Ich bell ein Kind von dir!
00:34:58: Das wird gut, ich zeig dir das.
00:35:00: I show you.
00:35:02: I
00:35:02: can show you the world.
00:35:05: Was steht bei dir auf dem Zettel?
00:35:06: ...
00:35:09: eigentlich nix.
00:35:10: Ich hab mir nix so Vorsätze oder so oder irgendwas oder nen Ziel oder so.
00:35:18: Gar nicht gesetzt, weil irgendwie ... Ich so das Gefühl habe, dass jetzt eh irgendwie so eine besondere Zeit auf mich zukommt, habe ich irgendwie so ein
00:35:28: Gefühl
00:35:29: dazu und das dem versuche ich mich hinzugeben und alles geschehen zu lassen und dabei irgendwie meinen kleinen Kopf zu bewahren.
00:35:37: Und zu verstehen, wo muss ich nein sagen und wo brauche ich meine Kräfte und so das alles.
00:35:43: Ich freue mich aufs Jahrtausendsechs und zwanzig.
00:35:45: Das ist ein schönes Gefühl.
00:35:48: Ich freue mich drauf.
00:35:49: Ich hoffe, dass wir mit Reich aber
00:35:51: schön
00:35:54: weiterkommen, dass wir es schaffen, mehr Aufmerksamkeit zu bekommen und mehr Hörerinnen zu erreichen, weil ich liebe unseren Podcast.
00:36:03: Ich mache es einfach ultra gerne.
00:36:05: So.
00:36:06: Und da freue ich mich auch auf die Konstante im kommenden Jahr wieder, sich einmal die Woche so ernst nehmen, hierhin zu setzen.
00:36:13: Das ist einfach auch therapeutisch für mich.
00:36:15: Und dann ja auch noch Quality-Time mit dir, meiner lieben Freundin.
00:36:19: Also das ist so wie so ein Ei mit zwei Dottern.
00:36:24: Ja, das ist schon immer besonders, finde ich, wenn wir uns hier ins Podcastfenster setzen und dann versuchen wir einfach unseren Gesprächen laufzulaussehen.
00:36:34: Ja,
00:36:35: genau.
00:36:36: Und das mag ich gerne.
00:36:38: Wir lernen ja auch so viel und wachsen ja daran.
00:36:40: Irgendwie, das ist auch was, was ich festgestellt habe.
00:36:44: Wie geht
00:36:44: es dir bei unserem Podcast mit der Verletzlichkeit von dir selbst?
00:36:53: Ich weiß nicht.
00:36:54: Irgendwie, ich sage hier eigentlich nichts, was ich nicht sagen möchte.
00:36:59: So, alles, was ich hier sage, ist echt und kommt raus.
00:37:02: Und dadurch ist die Verletzlichkeit nicht so hoch.
00:37:08: Also auch zum Beispiel in meinem engsten Kreis.
00:37:13: Hat jemand auf dessen Meinung ich sehr viel gebe?
00:37:20: Mir ist sehr negative Kritik auf unseren Podcast gegeben.
00:37:26: Und das hat mich in dem Moment nicht nur verletzt, sondern erschüttert.
00:37:34: Und ich habe für den Bruchteil einer Sekunde das ganze Projekt in Frage gestellt.
00:37:41: Also hohe Verletzlichkeit.
00:37:43: Aber im Bruchteil der nächsten Sekunde war ich schon wieder bei mir und haben gedacht, hä?
00:37:48: Aber ich steht zu hundert Prozent hinter diesem Projekt.
00:37:54: Ich weiß, dass das das Geilste ist, was sich seit langem macht, eigentlich seit meiner Selbstständigkeit, die vor über drei Jahren geändert hat, ist das wieder was, was ich bin.
00:38:05: Also, abgesehen davon, dass es auch du bist, aber ich kann jetzt gerade noch für mich sprechen.
00:38:11: Und dadurch, dass diese Erkenntnis In der nächsten Sekunde schon kam, war das so aufschlussreich für mich und so sinnbringend.
00:38:19: Und diese negative Kritik, die konnte ich da stehen lassen, jetzt natürlich immer noch, war die verletzend.
00:38:25: Aber ich konnte es von mir sofort wegnehmen und sagen, ach so, wenn du Personen das so empfindest, dann empfindest du das so.
00:38:36: Das macht, heißt aber nicht, dass das so ist, weil es gibt diese ganzen Realitäten von all den Menschen.
00:38:45: Und die Menschen, die uns an Podcast hören, die verstehen genau, was wir machen und die wollen uns genau so.
00:38:51: Die Verletzlichkeit ist tatsächlich nicht so groß, weil ich, weil ich es einfach liebe und weil ich mir nicht vorstellen kann, Das nicht zu machen.
00:39:04: Das ist so schön.
00:39:05: Ja, das ist schon auch was, was wir in mir gearbeitet haben.
00:39:09: Aus meinem engeren Kreis kommen an einer sehr wichtigen Stelle für mich so Unverständnis dafür.
00:39:18: Vielleicht auch eine gewisse Berührungsangst mit so einem Format.
00:39:23: Und da bin ich immer mal wieder Kritik ausgesetzt.
00:39:27: Und das macht extrem viel mit mir.
00:39:30: Weil... Reiche aber schön für mich.
00:39:33: ein Projekt ist, wo ich an die Öffentlichkeit gehe und ich bin so verletzlich, so vulnerabel wie mit noch nie irgendwas.
00:39:40: Ich habe zum ersten Mal keine Recherche, hinter der ich mich verstecken kann.
00:39:45: Die der
00:39:45: Sicherheit angeht.
00:39:47: Genau, sondern es sind meine subjektiven Fakten.
00:39:50: Es sind meine Emotionen.
00:39:53: Es sind ja die Emotionen in die weiche Seite.
00:39:57: in die fröhliche Seite, wie in die traurige Seite oder in die wütende Seite.
00:40:03: Und ich denke mir dann schon oft, ja, habe ich mich jetzt da gut genug ausgedrückt, war ich jetzt da wieder unfletig, habe ich dazu viel Preis gegeben, wie auch immer auch jetzt zum Beispiel diese Frage, dass wir offen sagen, dass wir beide in Therapie gehen.
00:40:18: Das ist ja was.
00:40:19: das macht uns ja unfassbar verletzlich, weil jetzt vielleicht in unserer Generation dafür schon viel mehr Verständnis, Akzeptanz und Normalität da ist, aber wahrscheinlich in vorherigen Generationen, dass so was...
00:40:33: Aber es macht mich nicht so verletzlich, es macht mich angreifbar oder eher berührbar, so empfinde ich das.
00:40:42: Genau, ich mach mich angreifbar, aber wenn mich jemand angreift... dann bin ich da schon extrem verletzlich.
00:40:50: Also
00:40:51: ich meine, das heißt jetzt nicht, dass dieses Projekt keine Kritik kriegen kann, um Gottes Willen.
00:40:55: Natürlich.
00:40:56: Aber es ist ja
00:40:57: immer auch eine Frage des Wies und des Konstruktiven.
00:41:01: Und auch wer?
00:41:02: Ja, natürlich.
00:41:03: Natürlich, das kommt dazu.
00:41:06: Aber ich finde das schon ein sehr besonderes Projekt und ich bin auch stolz auf uns.
00:41:11: dass wir es so lange den Gedanken hatten, den Gedanken nicht losgelassen haben, es nicht irgendwo versandet ist, sondern als wir gesagt haben, hey, wir machen das jetzt.
00:41:20: Und einmal in der Woche ist schon spartlich, also das ist schon ein Workload.
00:41:25: Und ich kann es bei mir im beruflichen Alltag anders einpflegen als du.
00:41:31: Ich bin ein Mensch, der Strukturen auch durchziehen kann, der Regelmäßigkeiten durchziehen kann.
00:41:37: Und ich muss dich schon auch loben für diese Kontinuität und dieses Commitment, dass du aufbringst, weil ich weiß, dass das was ist, was dir nicht so leicht von der Hand geht, wie es jetzt bei mir
00:41:47: ist.
00:41:47: Ja voll, das ist schön, dass du das sagst.
00:41:50: Aber du hast mich halt auch das ganze Jahr immer wieder auf die beste Art und Weise.
00:41:55: Andin, ich weiß gerade nicht, was das beste Bild ist.
00:41:57: Andin Süphgel.
00:41:59: Ja, nee, aber das meint dich nämlich nicht.
00:42:01: Oder vielleicht ist es auch eine Form von Zügel, wie wenn wir beide vor so einer Kutsche eingespannt sind und du wie so einen, keine Ahnung, wie so ein Schimmel, wie so ein Pferd zu mir rüber schnaubst und sagt, ich kann bei denen Wagen nicht alleine ziehen.
00:42:17: Wir schaffen das gut, wenn wir es gemeinsam schaffen, weißt du, so, dass die auch mich... ganz oft in schwachen Situationen erkannt und gesagt, hey Sophie, dessen dessen, das brauche ich aber von dir, damit das Ganze funktioniert.
00:42:29: und ich weiß, du kannst es auch, also mach mit.
00:42:32: Und das waren immer wieder die Punkte, wo ich gemerkt habe, ja genau, das war jetzt genau da, habe ich locker gelassen und du kommst aber nicht mit...
00:42:39: Und dann?
00:42:39: Genau, nein, aber du kommst eben nicht mit der Gärte und sagst, ach, du du
00:42:42: du du du du du du du du du du du
00:42:43: du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du du
00:42:51: du du du du du du du du du du du du du du du du.
00:42:52: Dann hätte ich aber auch eine Idee, was wir uns für den Podcast zusammen vielleicht vornehmen könnten, beziehungsweise an dieser Stelle, an all unsere Hörerinnen.
00:43:02: Die Bitte, es gibt eine Möglichkeit.
00:43:06: Oh ja,
00:43:06: stimmt, das könnten wir auf jeden Fall noch erwähnen.
00:43:08: Bitte, bitte voteet für uns.
00:43:11: Oh, das wär so geil.
00:43:11: Wir können uns bei Podcasts
00:43:13: am Berg.
00:43:14: Da gibt's die Möglichkeit, einen Live-Podcasts lot zu gewinnen.
00:43:19: Und die Abstimmung geht noch bis sechzehnten Januar.
00:43:24: Und da könnt ihr einfach auf die Homepage gehen.
00:43:28: Der Link, den hast du bei uns auf Social Media hinterlegt.
00:43:31: Ja.
00:43:32: Genau, Podcast am Berg heißt es und da könnt ihr einfach, das geht total simpel, da geht man auf die Seite und dann kommt da so eine Spalte und da kann man einfach was reinschreiben.
00:43:42: und wir würden euch empfehlen, reinzuschreiben.
00:43:44: Reich aber schön.
00:43:47: Genau, mit S-C-H-Ö-N und Reich mit R-I-C-H... Riech?
00:43:53: Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re
00:43:57: Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re
00:44:01: Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re
00:44:10: Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re
00:44:17: Re Re Re Re Re Re Re Re Re
00:44:18: Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re Re.
00:44:22: Und ist das dann auch im Winter noch?
00:44:25: Ich glaube, dass das im März oder so ist.
00:44:26: Ich checke es gerade auch nicht ganz genau.
00:44:28: Ich
00:44:28: sehe uns auf einem Berggipfel in Süßen-Schiehasen-Outfits.
00:44:32: Du mit deinen superwarmen schönen Akkbutts.
00:44:34: Und du mit deinen neuen Moenbutts.
00:44:36: Mit meinen roten, mit meinen feuerroten neuen Moenbutts, die mir auch das Christkind gebracht hat.
00:44:40: Das
00:44:40: gute Christkind.
00:44:42: Und ich will eine Gurke, will ich da oben stehen, wie eine Tanne am Gipfel.
00:44:46: Auch Leute macht das mal, schenkt uns das.
00:44:50: Das wäre auf jeden Fall cool von euch.
00:44:52: Aber denkst du, wir haben ja schon ready for life, ich weiß es nicht.
00:44:57: Ich glaube nicht.
00:45:00: Weil ich den Applaus noch nicht ausdrücke.
00:45:01: Weil du den Applaus noch nicht auseinander kannst und ich unstrukturiert bin.
00:45:05: Was ich daran so spannend fände, wäre, wie wir dann agieren.
00:45:09: Also wenn wir jetzt da dann mal angenommen, wir dürfen da hinfahren, dann würden wir uns ja natürlich vorbereiten.
00:45:16: was eine neue Arbeitssituation für uns schaffen würde, zu sagen, okay, wir müssen uns jetzt hinsetzen und überlegen, was, wie, wo, wann.
00:45:23: Und das, glaube ich, wäre eine spannende Herausforderung mit dir als Überorganisatorin und ich
00:45:31: als
00:45:31: Unterorganisatorin mit hundert Prozent... Hundert Prozent Flapsigkeit und Bauchgefühl.
00:45:40: Ja, aber du bist unsere Funny Bones in diesem Gespann.
00:45:44: Ja, aber wenn das dann auch irgendwie ... Ach, das wäre auf jeden Fall ... Das wäre spannend für uns.
00:45:48: Ich glaube ja manchmal, dass wir wie so eine aufgeklappte Ping-Pong-Platte sind.
00:45:52: Ja.
00:45:53: Du bist ... Ich bin die Platte, die nach oben geht.
00:45:56: Und du kannst den Ping-Pong dagegen spielen.
00:45:58: Du bist die ... Du bist die nanische Fanny Bones und mich brauchst du einfach als Gegenspielerfläche.
00:46:04: Das ist auch deswegen so schön, weil ich in meinem Leben noch nie Tischtennis gespielt habe.
00:46:10: Noch nie in meinem Leben, kannst du es vorstellen?
00:46:13: Ich habe noch nie einen Tischtennisschläger in der Hand gehabt.
00:46:15: Noch nie?
00:46:16: Noch nie.
00:46:18: Das hat mich immer nur abgefuckt am Schulhof.
00:46:21: So, dann eigentlich so ab Gymnasiumzeit, wenn dann sich da, da waren noch die vier so Tischtennisplatten, dann haben die sich da zum Rundlauf getroffen.
00:46:29: Willst du mich verarschen?
00:46:30: Da musst du um den Tisch drumrum rennen.
00:46:34: Hast einen Schläger in der Hand.
00:46:35: Der Ball ist so winzig und alle laufen und knallen
00:46:39: drauf.
00:46:39: Treffen auch noch.
00:46:41: Und das ist mir ein, und das aber vier Tische nebeneinander.
00:46:44: Rennende Menschen, die mit kleinen Schlägern auf kleine Bälle hauen.
00:46:50: Da bin ich raus.
00:46:50: Und manche haben mit ihren Händen gespielt, weil sie keine Tischtennisschläge hatten.
00:46:55: Nee, das mach ich nicht mit.
00:46:57: Ich raus.
00:46:58: Irgendwas anderes hab ich auch noch nie gemacht.
00:47:02: Was war das denn?
00:47:03: Auch irgendwas, was jeder schon mal gemacht hat.
00:47:06: Ich hab noch nie Käsekuchen gegessen.
00:47:08: Was?
00:47:10: Im Ernst?
00:47:12: Ja.
00:47:12: Wieso?
00:47:13: Auch kein New York Cheesecake oder so?
00:47:15: Nee,
00:47:16: also du weißt ja, ich bin ja Käseliebhaberin.
00:47:20: Käsekuchen und dann ist es so eine quarkige Konsistenz, macht mich nicht an.
00:47:25: Es
00:47:26: kann gut sein, dass ich die Zungebotsacken Käsekuchen backe.
00:47:28: Ja, dann kannst du sagen hier Käsekuchen für dich und ich sag danke Sophie.
00:47:33: Du wirst ihn ja wohl probieren.
00:47:36: Ja, ich weiß nicht.
00:47:37: Es macht mich überhaupt nicht an.
00:47:38: Katja, Frau Kokolores, wenn ich dir ein Kuchen backe wüssten, wollt probieren wollen.
00:47:44: Sagst du, ist das was, was du dir vorgenommen hast, nie ein Käsekuchen zu essen?
00:47:48: Das will ich dabei bleiben.
00:47:50: Jetzt aber erst recht.
00:47:51: Also den besten Käsekuchen der Welt macht der Bäcker Hartl.
00:47:55: Der ist jetzt eigentlich der Bäcker Peppi Lechner, weil der so übernommen worden ist.
00:47:58: Ich habe mich ja so gefürchtet, als der Josef gesagt hat, er hört auf und der Peppi Lechner übernimmt die Backstube, habe ich zu ihm gesagt, Josef, was ist mit dem Käsekuchen?
00:48:07: Hat er gesagt, Rezeptur bleibt.
00:48:15: Das war schön, aber reicht.
00:48:20: Bis zum nächsten Mal.
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